Blutige Beiß-Attacke
: Schäferhündin greift Terrier und seine Besitzerin an

Eine Schäferhündin brach in Gammertingen im Kreis Sigmaringen aus ihrem Grundstück aus und fiel über einen anderen Hund her. Auch die Frau, die ihn führte, wurde verletzt.
Von
HZ
Gammertingen
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Laut Darstellung der Polizei griff am Mittwoch in Gammertingen eine Schäferhündin einen kleineren Hund an, sodass der operiert werden musste. (Symbolbild)

Jens Büttner/dpa

Was für ein Schreck! Durch eine Lücke in der Hecke sprang am Mittwochabend eine Schäferhündin im Bereich Gammertingen (Kreis Sigmaringen) von einem Privatgrundstück auf die Straße und fiel über den Terrier einer Spaziergängerin her. Die angreifende Hündin soll dabei mehrmals zugebissen und den Terrier so schwer verletzt haben, dass eine Operation bei einem Tierarzt nötig war. Auch die Besitzerin zog sich, wenngleich leichtere Bissverletzungen an den Händen zu, als sie die Tiere trennen wollte.

Nach dem Vorfall hat der Polizeiposten Gammertingen Ermittlungen eingeleitet, die sich gegen den Halter der Schäferhündin richten.

Beiß-Attacke im März in Ulm

Immer wieder kommt es in der Region zu ähnlichen Vorfällen. So gab es etwa erst im März in Ulm eine Hundeattacke, bei der ein Mann einen Teil seiner Unterlippe verlor. Daraufhin forderte Peta erneut die Einführung eines Hundeführerscheins.

BW plant schon seit Jahren Hundeführerschein

Die Pläne, in Baden–Württemberg einen Hundeführerschein einzuführen, diskutiert das Land schon seit Jahren, das Vorhaben steht im Koalitionsvertrag der grün–schwarzen Landesregierung. Bisher gibt es etwa für die Haltung von Kampfhunden beziehungsweise Listenhunden, die laut Gesetz als gefährlich gelten, strenge Auflagen, die in der Gefahrenhundeverordnungen aufgelistet sind.

Für den Fall eines Hundeangriffs gibt ein Experte Tipps, wie man sich verhalten sollte.