Begegnung in Burgund: Senf und Cassis – so erleben die Hechinger die Städtepartnerschaft

Gemeinsam besichtigten die Partnerschaftskomitees aus Hechingen und Joué-lès-Tours die Hospices de Beaune.
privat- Begegnung in Dijon: Hechingen und Joué-lès-Tours pflegen seit 53 Jahren ihre Partnerschaft.
- Start mit Picknick und Führung durch Weinberge sowie Weinkeller bei Fixin.
- In Beaune besuchten sie eine Senfmühle und die Hospices de Beaune, inklusive Verkostung.
- Cassissium in Nuits-Saint-Georges zeigte die Verarbeitung von schwarzer Johannisbeere.
- Der Deutsch-Französische Bürgerfonds unterstützte die Reise – Pläne fürs nächste Jahr entstanden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei der diesjährigen Begegnung im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Hechingen und Joué-lès-Tours trafen sich die Teilnehmenden in der geografischen Mitte, in Dijon in Burgund. Das Programm am Ankunftstag bestand aus einem gemeinsamen Picknick mit schwäbischen Spezialitäten und einer fachkundigen Führung durch die Weinberge und in einen Weinkeller bei Fixin.
Senfmühle in Beaune besucht
Am nächsten Tag wurde eine Senfmühle in Beaune besucht. Bei einer sehr interessanten Führung erhielt die deutsch-französische Gruppe Einblicke in die Welt des Senfes und durfte diesen auch selbst herstellen und selbstverständlich verkosten.
Nach einem von den französischen Freunden ausgewählten Mittagessen mit regionalen Spezialitäten in der malerischen Altstadt von Beaune folgte der Besuch der Hospices de Beaune. Das historische Armenkrankenhaus aus dem 15. Jahrhundert, das heute als Museum dient, vermittelte eindrucksvolle Einblicke in die mittelalterliche und karitative Krankenpflege. Dieses Bauwerk ist auch für seine kunstvoll glasierten, bunten Ziegeldächer bekannt.
Wie die schwarze Johannisbeere verarbeitet wird
Den Abschluss des Programmes bildete am Sonntag eine Führung durch die Ausstellung des Cassissiums in Nuits-Saint-Georges, die spannende Einblicke in die Verarbeitung der schwarzen Johannisbeere, des Cassis, gewährte.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen, vielen freundschaftlichen Gesprächen und mit zahlreichen neuen Ideen im Gepäck traten beide Gruppen die Heimreise an.
Gelebte europäische Verständigung
Neben vielen Eindrücken des facettenreichen Burgunds war die Begegnung erneut ein herzliches und freundschaftliches Wiedersehen der Jocodiens und der Hechinger. Sie stand ganz im Zeichen gelebter europäischer Verständigung.
Ermöglicht wurde diese Begegnung auch durch die finanzielle Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, der Projekte beratend und finanziell unterstützt, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa erlebbar machen.
Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet
Bei den gemeinsamen Arbeitssitzungen an diesem Wochenende wurden bereits konkrete Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Die Organisatoren freuen sich über eine rege Teilnahme und weitere Interessierte, die zur Pflege und Weiterführung der Städtepartnerschaft beitragen möchten. Interessierte können sich gerne unter partnerschaft-hch-joue@web.de melden.
Gelebtes Europa
Die Städtepartnerschaft zwischen Hechingen und Joué-lès-Tours in der Region Centre-Val de Loire besteht seit 53 Jahren. Der Deutsch-Französische Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.
