Baustelle bei Burladingen-Killer: Albzufahrt gesperrt, Umleitung nötig – wieder steht eine Ampel auf der B32

Die Verbindung von Ringingen nach Killer und umgekehrt ist gespert. Offiziell soll der Verkehr jetzt den Weg über Burladingen nehmen.
Hardy Kromer- In Killer ist die Hofstättstraße sofort für annähernd zwei Monate gesperrt.
- Grund ist die Verlegung von Breitbandkabeln, Abschluss laut Plan am 30. Oktober.
- Verkehr von und nach der B 32 muss über Burladingen ausweichen – Ringingen ist stark betroffen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Sperrung der Hofstättstraße in Killer als Verbindung von der B32 auf die Alb war angekündigt. Allerdings offiziell erst ab 7. September. Großes Staunen am Dienstagmorgen, 25. August: Die Straße ist innerorts voll gesperrt. Kein Durchkommen mehr. Überrascht waren auch das Landratsamt in Balingen und das Ordnungsamt Burladingen. Es werden weitere Kabel für den Anschluss ans schnelle Internet verlegt. Die Baufirma hatte aber nicht angekündigt, dass die Arbeiten mit einer neuerlichen halbseitigen B 32-Sperrung und Ampelschaltung schon früher beginnen, so die offizielle Auskunft. Beendet sein soll die Sperrung Killer – Ringingen am 30. Oktober. Die neuerliche halbseitige Sperrung auf der Bundesstraße dürfte sich bis in die nächste Woche hinziehen.

Doch auch auf der B32 in Killer wurde erneut eine halbseitige Sperrung mit Ampelanlage eingerichtet.
Matthias BaduraMan blickt nicht mehr recht durch. Die Arbeiten für die Glasfaserverlegung entlang der B 32 in Killer mit der halbseitigen Ampelregelung (Mai bis August) waren beendet. Die Brückensanierung zwischen Salmendingen und Killer dauert dagegen voraussichtlich noch bis Oktober. Zugleich besteht die halbseitige Sperrung der B 27 von Ofterdingen nach Bodelshausen und verleitet derzeit zahlreiche Verkehrsteilnehmer dazu, statt die vorgesehene Umleitung über Hemmendorf zu nehmen, von Mössingen aus auf die Alb zu steuern – um dann über Salmendingen und Ringingen in Killer auf die B 32 zurückzukehren. Eine offiziell ausgewiesene Umgehung ist das jedoch nicht!
Hinzu kommt der Umstand, dass viele Fahrer nach dem Albaufstieg die „Abkürzung“ über die Talheimerstraße nach Salmendingen einschlagen, statt ihr Fahrzeug nach Melchingen zu lenken. Denn dann würden sie – wegen der Brückensanierung auf der K 7161– nicht nach Salmendingen weiterkommen und müssten über Stetten u. H. fahren, um in Burladingen auf die B 32 zu gelangen. So wird fleißig die Talheimer Straße benutzt, die ihrerseits sanierungsbedürftig ist und die als eher landwirtschaftlicher Weg für ein solches Aufkommen überhaupt nie vorgesehen war (wir berichteten).

Die Zufahrt nach Killer von Ringingen her ist frei, die zur B 32 nicht. Das Verkehrsaufkommen durch das Dorf und in Burladingen auf der Zufahrt zur B 32 dürfte sich erhöhen. Vor allem weil derzeit viele Verkehrsteilnehmer die Sperrung der B 27 zwischen Ofterdingen und Bodelshausen über die Alb umgehen.
Matthias BaduraRingingen und Burladingen betroffen
Mit der Vollsperrung der Hofstättstraße in Killer ändert sich die Lage nochmals: Wer von Ringingen kommt und auf die B 32 möchte, muss über Burladingen fahren, ebenso, wer vom Killertal/B 32 auf die Alb will. Dadurch werden die Ortsdurchfahrten von Ringingen und Burladingen (Ortseingang bis Kreisverkehr) aller Voraussicht nach den nicht offiziellen Umleitungsverkehr aus dem Steinlachtal verstärkt abbekommen.
Keine Begeisterung
Die Meinungen gehen auseinander. Die einen beschweren sich, dass so viele Baustellen gleichzeitig eingerichtet wurden: „katastrophale Planung“. Andere halten entgegen: Das Straßen- und Brückensystem der Bundesrepublik ist marode. Irgendwann muss die Arbeit gemacht werden.
Das gilt ähnlich für die damit in Zusammenhang stehende Kabelverlegung für das schnelle Internet in Burladingen. Man wartet sehnsüchtig auf den Zugang zur Datenautobahn und ist bereit, Einschränkungen und Sperrungen durch Bauarbeiten in sämtlichen Stadtteilen in Kauf zu nehmen. Dass bei der Gesamtmaßnahme anfangs einiges schief lief, was mühselig nachgebessert werden muss – das löst natürlich keine Begeisterung aus. Zudem sich dadurch der gesamte Zeitplan der NetCom verschoben hat.
