Baugebiet Killberg IV Hechingen: Neue Freizeitanlage ist eingeweiht – was sie alles bietet

Eine ihrer letzten Amtshandlungen vor dem Ruhestand: Dorothee Müllges, Erste Beigeordnete der Stadt Hechingen, durfte bei der Freigabe der neuen Freizeitanlage im Neubaugebiet „Killberg IV“ das rote Band mit der Schere durchschneiden. Mit auf dem Bild: Bürgermeister Philipp Hahn, Stadträte, Baubeteiligte und die Abschlussklassen der Hechinger Werkrealschule, die zur Einweihung ein kleines Fußballturnier bestreiten durften.
Hardy Kromer- Neue Freizeitanlage im Neubaugebiet „Killberg IV“ in Hechingen eröffnet.
- Bolzplatz mit „WM-tauglichem Fußballrasen“ wurde von Werkrealschul-Abschlussklassen eingeweiht.
- Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen, Bürgermeister betont Treffpunkt-Charakter.
- Ausstattung: Ballspielwiese, Fitness- und Calisthenics-Geräte, Hängematten-Schaukeln, Grillstelle.
- Unter dem Platz liegt ein Retentionsbecken; Naturwiese mit geschützter Wanstschrecke entsteht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das kann sich sehen lassen: Direkt hinter der Heizzentrale ist im Neubaugebiet auf dem Hechinger Killberg ein neues Freizeitgelände eingeweiht worden. Es richtet sich, wie Bürgermeister Philipp Hahn in seiner Ansprache zur Eröffnung sagte, vor allem an junge Menschen. Die waren passenderweise in der kleinen Feierstunde auch zahlreich zugegen: Die beiden Abschlussklassen der Hechinger Werkrealschule hatten die Ehre, den Bolzplatz mit einem kleinen Fußballturnier zu eröffnen.

Aus der Vogelperspektive besonders imposant: die neue Freizeitanlage auf dem Hechinger Killberg direkt bei der Heizzentrale des Neubaugebiets.
Michael WernerÜber den auffallend grünen und weichen Rasen des Bolzplatzes staunten manche der anwesenden Stadträte nicht schlecht. Der Kontrast zum vertrockneten Gilb im heimischen Garten war doch gar zu frappierend. Offenkundig hatte der städtische Betriebshof auf dem Killberg zuletzt ordentlich gegen die Trockenheit angewässert. Der Rathauschef sprach denn auch stolz von einem „WM-tauglichen Fußballrasen“.

Team Blau gegen Team Gelb: Eröffnungskick der Werkrealschüler auf dem neuen Killberg-Bauplatz. Am Ende mussten sich beide Teams den Bunten beugen.
Hardy Kromer/Thomas JauchDoch nicht nur jugendliche Kicker kommen ganz hinten auf dem Killberg auf ihre Kosten. Die Ballspielwiese wird ergänzt durch Fitness- und Calisthenics-Geräte, Hängematten-Schaukeln, eine Grillstelle, Sitzgelegenheiten mit Tischen sowie Radabstellanlagen. Philipp Hahn sprach von einem „Ort zum Kicken und zum Chillen, der Menschen aller Altersgruppen anspricht und zum gemeinsamen Verweilen einlädt“.
Mit dem Freizeitgelände, so Hahn, habe man eine Idee aus der Mitte des Gemeinderates umgesetzt. 120.000 Euro hat sich die Stadt die Anlage kosten lassen, die sich auch in ihrer technischen Ausführung nicht lumpen lässt: Unter dem Bolzplatz befindet sich nämlich ein Retentionsbecken, in dem das Oberflächenwasser des Killbergs gesammelt und kontrolliert in Richtung Ettenbach abgeleitet wird. Und drumherum erblüht eine Naturwiese, Heimat der unter Naturschutz stehenden Wanstschrecke.

Siegerehrung auf dem Killberg: Erste Beigeordnete Dorothee Müllges und Antje Lenz (links) vom städtischen Fachbereich Bau und Technik verteilten Werbegeschenke der Stadt Hechingen an die jungen Kicker.
Thomas JauchEin Lob gab es für alle Projektbeteiligten: Michael Werner und Markus Jäschke vom städtischen Fachbereich Bau und Technik, Christiane Kolb vom Tübinger Stadtplanungsbüro Hähnig und Gemmeke sowie Matthias Koch von der ausführenden Firma Timberman.

Nicht nur kicken, sondern auch chillen kann man auf der neuen Freizeitanlage. Die Hängematten-Schaukeln laden dazu ein.
Thomas JauchWährend sich die erwachsenen Gäste über den von der Metzgerei Huber gelieferten Imbiss hermachten, nahm Werkrealschul-Rektor Jens Ender die Schiedsrichterpfeife in den Mund und organisierte den Eröffnungskick seiner Entlass-Schüler.

