Aktion „Ein Paket von mir“
: 10.000 Euro für Kinder brauchen Frieden

Mit viel Politprominenz startete am Samstag die inzwischen 24. Aktion „Ein Paket von mir“ der Hechinger Hilfsorganisation „Kinder brauchen Frieden“. Und gleich am ersten Tag gab es einen richtig dicken Spendenscheck.
Von
Michael Brandt
Hechingen
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Ein Großaufgebot an Mitstreitern des Vereins „Kinder brauchen Frieden“ sowie Politiker, die die Schirmherrschaft übernommen haben, waren am Samstag bei der Spendenübergabe der Reinhold-Beitlich-Stiftung im Hechinger Kaufland dabei (von links): Hubert Haizmann, Esther Alesy, Bürgermeister Philipp Hahn, Staatsministerin a. D. Annette Widmann-Mauz, Jürgen Fischer, Hubert Rapp, Hubert Bosch, Verkehrsminister Winfried Hermann, Jürgen Müller und die Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg.

Ein Großaufgebot an Mitstreitern des Vereins „Kinder brauchen Frieden“ sowie Politiker, die die Schirmherrschaft übernommen haben, waren am Samstag bei der Spendenübergabe der Reinhold-Beitlich-Stiftung im Hechinger Kaufland dabei (von links): Hubert Haizmann, Esther Alesy, Bürgermeister Philipp Hahn, Staatsministerin a. D. Annette Widmann-Mauz, Jürgen Fischer, Hubert Rapp, Hubert Bosch, Verkehrsminister Winfried Hermann, Jürgen Müller und die Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg.

Michael Brandt
  • Die 24. Aktion „Ein Paket von mir“ startete mit einer Spende von 10.000 Euro.
  • Die Reinhold-Beitlich-Stiftung hat bisher 80.000 Euro an „Kinder brauchen Frieden“ gespendet.
  • Politprominenz und Schüler unterstützen die Aktion im Hechinger Kaufland.
  • Die Spenden gehen an Kinder in Kroatien, Bulgarien, Sri Lanka, Ruanda, D.R. Kongo, Afghanistan und Ukraine.
  • Die Aktion läuft an weiteren Adventssamstagen weiter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie jedes Jahr in der Adventszeit sammelt der Verein „Kinder brauchen Frieden“ im Eingangsbereich des Kauflandes in der Hechinger Kaullastraße Geldspenden für notleidende Kinder und deren Familien in den Projektländern Kroatien, Bulgarien, Sri Lanka, Ruanda, D.R. Kongo, Afghanistan und Ukraine. Unterstützt wird die Hilfsorganisation wieder von Politikerinnen und Politikern aus der Region sowie von Schülern der Hechinger Gymnasiums im Rahmen ihres Sozialpraktikums.

Eine geschichtsträchtige Aktion

Hubert Rapp, der 88-jährige Initiator und Organisator der Aktion „Ein Paket von mir“, hieß zum Start der 24. Auflage den Vorstandsvorsitzenden der Tübinger Reinhold-Beitlich-Stiftung, Hubert Bosch, als langjährigen guten Freund und Förderer willkommen. 10.000 Euro hatte Hubert Bosch im Auftrag der Stiftung als Weihnachtsgeschenk für den Verein dabei – wieder einmal, denn die Stiftung hat dem Hechinger Verein inzwischen 80.000 Euro gespendet.

„Nichts bestärkt uns in unserem Engagement mehr, als immer wieder die Dankbarkeit in strahlenden Kinderaugen zu sehen“, sagte Hubert Rapp. Vereinschef Jürgen Müller versprach, dass die Spendengelder genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden, „weil wir in den Regionen vertrauenswürdige Ansprechpartner haben“.

Wertschätzung für den Verein

Als Zeichen der hohen Wertschätzung für „Kinder brauchen Frieden“ ist es zu werten, dass die Schirmherren, Bürgermeister Philipp Hahn, Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), die Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg (Grüne) und Staatsministerin a. D. Annette Widmann-Mauz (CDU), beim Auftakt dabei waren, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Unisono brachten sie zum Ausdruck, dass die Unterstützung des Vereins in der aktuellen Zeit von Naturkatastrophen und menschenunwürdigen Kriegen dringend benötigt werde. Deshalb gelte der Dank und die Anerkennung allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Vereinsmitgliedern und Spendern.

Youngster in der Runde der Spendensammler waren diesmal Erina Sahiti, Isaak Lamparter und Niklas Pankova aus der Klasse 9 des Hechinger Gymnasiums.

Mit dem bisherigen Verlauf der Spendenaktion, die an den folgenden Adventssamstagen im Kaufland Kaullastraße weitergeht, zeigte sich Jürgen Müller zufrieden: „Da waren auch Hundert- und Fünfzig-Euroscheine im Kasten“, sagte er.

Die Reinhold-Beitlich-Stiftung

Die Stiftung geht auf die Gründer Reinhold und Gertrud Beitlich zurück, die ihr Chemie-Unternehmen CHT zu einem weltweit tätigen Unternehmen ausgebaut hatten, sich aber schon zu Lebzeiten entschlossen hatten, sich von dem größten Teil des Familienunternehmens zu trennen und damit dem Gemeinnutz zur Verfügung zu stellen. Jährlich spendet die Stiftung zwischen 750.000 und einer Million Euro für gemeinnützige Zwecke. Dem Verein „Kinder brauchen Frieden“ hat die Stiftung bereits rund 80.000 Euro zur Verfügung gestellt.