60-Jähriger stürzt in die Tiefe: Spektakuläre Rettungsaktion bei Mössingen

Das Unfallauto wurde mithilfe eines riesigen Krans geborgen.
Feuerwehr Mössingen- 60-Jähriger stürzt bei Mössingen in Bachbett und wird schwer verletzt gerettet.
- Unfall auf L383 durch E-Call gemeldet, Mercedes prallte gegen Baum, fiel 10 Meter tief.
- Feuerwehr und DRK retten Fahrer mit Drehleiter, Hubschrauber bringt ihn in Klinik.
- Zwei Autofahrer leisteten erste Hilfe, Einsatz von 19 Feuerwehrleuten und fünf Fahrzeugen.
- Straße gesperrt, Öl ausgelaufen, Sachschaden noch unklar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um 7.02 Uhr ging am Mittwochmorgen der Alarm bei der Feuerwehr Mössingen ein: Der E-Call eines Mercedes GLE hatte ihn ausgelöst. Sein Fahrer, ein 60 Jahre alter Mann, war auf der Landesstraße 383 von Mössingen in Richtung Öschingen unterwegs gewesen. Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge kam er kurz vor der Brücke über den Öschenbach offenbar reaktionslos mit dem Wagen nach links von der Fahrbahn ab und durchfuhr den Grünstreifen. Nach über hundert Metern prallte der Mercedes dann gegen einen Baum und stürzte danach rund zehn Meter tief in das Bachbett. Dort kam der Wagen auf den Rädern zum Stehen.

Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Feuerwehr MössingenZwei Autofahrer, die den Unfall bereits per Handy gemeldet hatten, waren in das schwer zugängliche Bachbett hinuntergestiegen und leisteten bereits erste Hilfe, als die Feuerwehr Mössingen eintraf, berichtet Feuerwehr-Pressesprecher Patrick Flammer gegenüber der Südwest Presse. Über eine Leiter haben die Feuerwehrleute dann den nachkommenden DRK-Ersthelfern einen Zugang zum Unfallort angelegt. Den schwerverletzten Mann konnten die Rettungskräfte dann über eine Drehleiter mit einer angehängten Schleifkorbtrage nach oben bringen und dem DRK-Rettungsdienst übergeben. Der Rettungshubschrauber brachte ihn dann in die Klinik. Anschließend wurde der Mercedes mit einem Kran geborgen.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Landesstraße war am Morgen von der Polizei voll gesperrt worden. Weil Öl bei dem Unfall ausgelaufen war, hatte die Feuerwehr ein Wechselladerfahrzeug für die technische Rettung im Einsatz, und konnte so verhindern, dass das Öl in den Bach und schließlich in die Steinlach fließt. Die Feuerwehr war laut Flammer mit 19 Einsatzkräften und fünf Feuerwehrfahrzeugen vor Ort. Außerdem waren DRK-Rettungsdienst, Hubschrauber und Polizei im Einsatz.
