1. Mai in Hohenzollern: So feiert man im Land rund um die Burg!

Zum 20. Mal stellte die Narrenzunft Jägi in Rangendingen den Maibaum. Traditionell wurde die 16 Meter hohe Tanne von Hand und mithilfe von Holzschwalben in die Höhe gestemmt. Jeder Fortschritt wurde von den Zuschauern mit Beifall belohnt. Als das Frühlingssymbol schließlich sicher in der Verankerung stand, brandete Jubel auf.
Klaus Stifel- Rund um die Burg Hohenzollern feierten Gemeinden den 1. Mai mit Blasmusik, Essen und Getränken.
- Maibäume wurden vielerorts traditionell per Hand gestellt – etwa in Rangendingen mit 16 Meter Tanne.
- Strecken von der Eyach bis zur Lauchert waren belebt, Wandernde und Radfahrende nutzten das Wetter.
- Witzige Maischerze blieben selten, Polizei meldete keine üblen Scherze und keine Umfaller der Bäume.
- Nächster Blick: Veranstalter planen den Vatertag – Wunsch nach ähnlich gutem Wetter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
So darf es weitergehen. Dieser Auftakt verspricht einen wunderbaren Frühling und eine noch schöneren Frühsommer. Im Sonnenschein feierte man in wohl allen Gemeinden Hohenzollerns, von der Eyach bis an die Fehla und zur Lauchert den 1. Mai mit Blasmusik, Essen und Trinken, Bier, Roten, Schnitzeln und Pommes.
Machen sie es auch richtig?
Freilich wurde nicht erst am Freitag gefeiert, sondern schon am Abend zuvor: Beim traditionellen Maibaumstellen kamen Bürgerinnen und Bürger zusammen, um zu sehen, ob die Vereine oder Feuerwehrabteilungen ihre Sache richtig machten.

Die Junginger Alphornbläser ließen auf dem Killerberg (Killer) und auf dem Köhlberg (Jungingen) ihre Waisen zum 1. Mai erschallen.
Matthias Badura
Die Mitglieder des Junginger Jugendtreffs bewirteten auf dem Köhlberg, aber auch im Dorf vor ihrem Jugendzentrum. Beide Einkehrstätten waren bestens besucht.
Matthias BaduraSie haben sie richtig gemacht! Alle liebevoll geschmückten Bäume stehen wie eine Eins. Es wurde kein Umfaller gemeldet. So wie auch der Polizeibericht vorerst keine üblen Scherze vermeldete. Lustige oder einfallsreiche Streiche mit kommunalpolitischer Couleur wurden jedoch bisher ebenfalls nicht bekannt.

Ein weiterer beliebter Treffpunkt (nicht nur) am 1. Mai ist der Bollemer Wasen mit dem Ausblick auf die Zollerburg. Hier versorgte der Narrenverein die Gäste mit Speis und Trank.
Christian Steinhilber
Auch in den Kirchspielgemeinden wurden die Symbole aufgrund der Erfahrung, über die man verfügt, mit Leichtigkeit in die Höhe gestemmt. Hier auf dem Bild: Bisingen.
Jörg Wahl
Ein Maifeuer der besonderen Art. In Hart gab es Leckereien vom Grill.
Thomas Kost
Die Krone des Maibaums der Feuerwehr sei etwas licht, spöttelten die Mitbürger, weshalb sie das frisch vor dem Rathaus errichtete Frühlingssymbol auf den Namen „Bürgermeister-Baum“ tauften. (Bekanntlich heißt der Bürgermeister der Gesamtgemeinde Burladingen Davide Licht.) Die Wehrleute ließen sich jedoch nicht ärgern. Gefeiert wurde trotzdem.
Hubert PfisterWas die witzigen Maischerze angeht, hat die Kreativität gegenüber früheren Jahrzehnten doch erheblich abgenommen. Wie schade. Oder hat auf der Alb der raue und sehr stramme Wind, der in der letzten Aprilnacht blies, die Gaudiburschen abgehalten?
Von einem Festle zum nächsten
Freundeskreise und Familien nutzten den sonnendurchfluteten Maitag für Wanderungen oder für ein „Hockete-Hoping“ von einem Fest zum anderen. An sämtlichen Einkehrstationen war beste Unterhaltung geboten.

Erst mit dem Zug, dann aufs Schusters Rappen zur Wanderung ins Eyachtal.
Thomas KostViele waren mit dem Rad unterwegs, nicht wenige auch mit dem Auto. Auf allen Straßen herrschte Betrieb. Cabrio-Insassen ließen sich den Wind um die Nase wehen. Selbst wenn der teils am sonnendurchfluteten Freitag dann doch recht kühl war.

Zu vielen Frühschoppen spielten jeweils die örtlichen Musikvereine auf. So wie in Hart, wo Johannes Schuler den Taktstock führt.
Thomas KostNächste Feiern sind schon in Sicht
Vermutlich denkt heute schon mancher Veranstalter an den Vatertag, für den ebenfalls viele Feste geplant sind – und wünscht sich ein ähnlich gutes Wetter, wie an diesem Feiertag.