Zukunftsdialog in Rechberghausen
: Schurwaldgemeinde sucht das Machbare

Die Herausforderungen der Zukunft analysieren, Lösungen anpeilen und konkrete Schritte umsetzen: Das sind die Ziele des Zukunftsdialogs, der in drei Wochen die Bürger von Rechberghausen mobilisieren soll.
Von
Arnd Woletz
Rechberghausen
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Rechberghausen Roter Ochsen Ochsensaal Gastronomie Fassade muß renoviert werden: Rechberghausen Roter Ochsen Ochsensaal Gastronomie Fassade muß renoviert werden

Im Saal des Roten Ochsen treffen sich die Bürgerinnen und Bürger von Rechberghausen zum Zukunftsdialog.

Giacinto Carlucci
  • Rechberghausen lädt am 29. Januar ab 18 Uhr zum Zukunftsdialog im „Roten Ochsen“ ein.
  • Ziel: Lösungen für Klimaschutz, Energie, Mobilität und Lebensqualität in der Gemeinde entwickeln.
  • Workshops erarbeiten konkrete Schritte und schnell umsetzbare Lösungen, sogenannte „Quick-Wins“.
  • Themen: Wärme- und Stromversorgung, nachhaltiges Bauen, weitere Anliegen später möglich.
  • Bürger, Verwaltung und Gemeinderat sollen gemeinsam an sinnvollen und machbaren Lösungen arbeiten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Herausforderungen an Gemeinden wie Rechberghausen sind groß: Klimaschutz und Energieversorgung müssen unter einen Hut gebracht werden, drängende Mobilitätsthemen gut gelöst und Lebensqualität erhalten werden. Das alles bei dem gleichzeitigen Zwang, die Gemeindefinanzen stabil zu halten. In Zusammenarbeit mit der Energieagentur des Landkreises Göppingen veranstaltet die Gemeinde deshalb am Donnerstag, 29. Januar, ab 18 Uhr  einen Zukunftsdialog mit den Bürgern. Es lohne sich mitzumachen, sagt Bürgermeisterin Claudia Dörner, „denn es geht darum, Zukunftsthemen mitzugestalten, statt abzuwarten. Damit wollen wir gute Lösungen für alle Bürger, Betriebe, Familien und die Umwelt entwickeln.“ Außerdem gehe es um die Zusammenarbeit zwischen den Bürgern, der Gemeindeverwaltung und den Bürgervertretern im Gemeinderat. Denn die Zukunftsthemen gehen alle an.

Thematische Workshops

An dem Abend werden drei Vertreter der Energieagentur die Moderation übernehmen, erklärt Bürgermeisterin Dörner. Nämlich Geschäftsführer Timm Engelhardt,  Klimaschutzkoordinatorin Betrice Greiner und Projekteiterin Kommunaler Klimaschutz, Lisa Binder. Nach einem gemeinsamen Impulsteil werde sich die Teilnehmerrunde in zwei Gruppen aufteilen, die in thematischen Workshops die Zukunft Rechberghausens beleuchten wollen.

Es soll als Ausgangspunkt um eine Selbsteinschätzung bei den Zukunftsthemen gehen, erklärt Dörner. Dann sollen aber auch konkrete Schritte und schnell umsetzbare Lösungen erarbeitet werden, neudeutsch „Quick-Wins“. „Wir wollen keine Riesenpläne für die Schublade entwickeln, sondern schnell umsetzbare und realistische Schritte“, sagt die Bürgermeisterin, „sonst vergeht ja auch die Lust am Mitmachen.“ Im Fokus stehen zunächst Themen wie Wärme- und Stromversorgung, aber auch nachhaltiges Bauen. Und was, wenn den Rechberghäuser auch andere Zukunftsthemen der Gemeinde umtreiben? „Dann werden die Themen gegebenenfalls in weiteren Workshop angegangen“, sagt die Bürgermeisterin.

In der Einladung heißt es: „Im Mittelpunkt steht die Frage: Was ist für Rechberghausen sinnvoll, machbar und wirksam.“ Ort der Veranstaltung ist der Saal des Landgasthofs „Zum Roten Ochsen“ im historischen Kern Rechberghausens.