Zugunglück bei Lorch
: Schaf auf den Gleisen – Regionalexpress kann nicht mehr bremsen

Ein tierisches Todesopfer gibt es am vergangenen Freitag bei Lorch auf den Gleisen. Ein ausgebüxtes Schaf wird vom Regionalexpress erfasst und stirbt.
Von
SWP
Lorch
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foto: Roberto Bulgrin
13. 09. 2024
Esslingen, Vera Rudloff hat eine Schafschule. Mit fuenf Schafen  geht sie in Kindergaerten und Altenheime, um Kindern und Senioren die Tiere naeher zu bringen.

Ein Schaf ist bei Lorch von seiner Weide ausgebüxt und auf die Gleise gelaufen. Der Zugführer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Symbolbild
  • Regionalexpress erfasste bei Lorch ein ausgebüxtes Schaf – das Tier starb.
  • Der Triebfahrzeugführer leitete bei etwa 140 km/h eine Schnellbremsung ein.
  • Reisende blieben unverletzt, der Zug wurde nicht beschädigt.
  • Strecke zwischen Stuttgart und Crailsheim war rund 80 Minuten gesperrt.
  • Bundespolizei ermittelt gegen den 38-jährigen Halter wegen Verdachts eines gefährlichen Eingriffs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einer Kollision mit einem Schaf ist es am Freitagabend (12. Juni 2026) gegen 17.45 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Stuttgart und Crailsheim gekommen.

Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, bemerkte der Triebfahrzeugführer eines Regionalexpress auf Höhe Lorch das Schaf auf den Gleisen, weshalb er bei einer Geschwindigkeit von etwa 140km/h eine Schnellbremsung einleitete. Dennoch konnte er ein Überfahren des Tieres nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall wurde der Regionalexpress nicht beschädigt. Die etwa 50 im Zug befindlichen Reisenden blieben nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Aufgrund des Vorfalls war es notwendig, die betroffene Strecke für rund 80 Minuten zu sperren, weshalb es zu bahnbetrieblichen Auswirkungen kam.

Schaf ist offenbar entlaufen

Aktuellen Erkenntnissen zufolge war das Schaf von einer Weide ausgebüxt, die sich unmittelbar an der Bahnstrecke befindet. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen den 38 Jahre alten Schafhalter mit deutscher Staatsangehörigkeit wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.