Wohnungsdurchsuchungen im Kreis Göppingen: Polizei kommt Pädophilen auf die Spur

Im Kampf gegen Kindesmissbrauch hat die Polizei im Kreis Göppingen elf Wohnungen durchsucht und über 50 Datenträger beschlagnahmt. (Symbolfoto)
Arne Dedert/dpa- Polizei durchsucht elf Wohnungen im Kreis Göppingen wegen Kinderpornografie-Verdachts.
- Über 50 Datenträger mit mehr als 100 Terabyte Daten beschlagnahmt.
- Verdächtige müssen sich strafrechtlich verantworten – Fälle stehen nicht in Verbindung.
- Polizei warnt: Besitz und Verbreitung von Missbrauchsabbildungen sind strafbar.
- Hinweise zu Absendern sollen direkt der Polizei gemeldet werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Internet kursieren mittlerweile Millionen von Abbildungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern. In diesem Zusammenhang durchsuchte die Kriminalpolizei, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft in den letzten Tagen insgesamt elf Wohnungen im Kreis Göppingen. Dabei beschlagnahmten die Polizisten bei mehreren Tatverdächtigen über fünfzig Datenträger mit mehr als einhundert Terrabyte an gespeicherten Daten. Die Datenträger werden nun durch Spezialisten ausgewertet.
„Die Tatverdächtigen müssen sich wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung von Missbrauchsabbildungen strafrechtlich verantworten“, schreibt die Polizei. Nach Angaben der Polizei stehen die einzelnen Fälle im Kreis Göppingen in keinem Zusammenhang. „Es sind elf eigenständige Durchsuchungsbeschlüsse, die jetzt vollstreckt wurden, um ein Zeichen gegen solche Taten zu setzen“, erklärt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ulm.
Über fünfzig Datenträger beschlagnahmt
Der Besitz und jegliche Verbreitung von Missbrauchsabbildungen sind strafbar. Bei Erhalt einer solchen Abbildung, zum Beispiel als Datei in einer Chatgruppe, sollten diese sofort gelöscht werden. Auch das Versenden an Dritte, um auf den Missbrauch hinzuweisen, sei strafbar, betont die Polizei. Hinweise zum Absender sollten stattdessen an die Polizei übergeben werden.
