Windkraft bei Baiereck: Windräder drehen sich ab Dienstag wieder

Bei den beiden Windrädern im Windpark Königseiche bei Baiereck wurden die Getriebe ausgetauscht.
Staufenpress- Windräder im Windpark Königseiche bei Baiereck starten nach Getriebewechsel am 30. September neu.
- Seit Februar 2025 standen sie still – Brummtöne störten den Schlaf der Bewohner von Baiereck.
- Neue Getriebe und Tests bestätigen: keine Auffälligkeiten, kein Brummton laut Umweltschutzamt.
- Bürgerinitiative Pro Schurwald widerspricht: Windräder weiterhin zu laut und nicht genehmigungsfähig.
- Schalltechnische Abnahmemessung folgt, Betrieb nur bei geeigneten Wetterbedingungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Februar 2025 stehen beide Anlagen des Windparks Königseiche still, nachdem störende Töne festgestellt wurde. Einwohner des kleinen Ortes Baiereck, der unterhalb des Windparks im Tal liegt, hörten nachts Brummtöne, die sie nicht schlafen ließen. Eine technische Analyse des Herstellers Nordex und des Betreibers Uhl Windkraft Projektierung ergab, dass die Ursache hierfür in den ursprünglichen Getrieben lag, schreibt das Umweltschutzamt Göppingen in einer Mitteilung. In den letzten Monaten wurden die Getriebe der beiden Anlagen gegen Getriebetypen eines anderen Herstellers ausgetauscht.
Probelauf Mitte September
„Zur Überprüfung des Schallverhaltens wurde in der Nacht vom 11. auf den 12. September eine Auffälligkeitsmessung durchgeführt“, erklärt Jupp Jünger vom Umweltschutzamt. Die Ergebnisse der Messungen, die von einer unabhängigen Messstelle durchgeführt wurde, bestätigen: „Es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt; insbesondere liegt keine Tonhaltigkeit vor“, betont Jünger. Deshalb könnten die beiden Windkraftanlagen am Dienstag, 30. September, ab 6 Uhr wieder in Betrieb gehen. Als nächster Schritt erfolge – bei geeigneten Wetterbedingungen – die schalltechnische Abnahmemessung.
Den Aussagen seitens des Umweltschutzamts widerspricht die Bürgerinitiative (BI) Pro Schurwald. Auch die BI hätte den Probebetrieb in der Nacht von dem 11. auf den 12. September für eine Schall-Messung genutzt, schreibt ein Vertreter von Pro Schurwald. „Die beiden Windkraftanlagen sind immer noch deutlich zu laut und der Brummton ist weiterhin vorhanden“, so der Vertreter der Initiative weiter. Die beiden Windkraftanlagen seien in diesem Zustand nicht genehmigungsfähig und ein Regelbetrieb dürfe nicht wieder aufgenommen werden, so die Forderung von Pro Schurwald.

