Wasserrohrbruch bei der Telekom Göppingen
: Feuerwehr verhindert größere Schäden an sensibler Technik

Massiver Wassereintritt in Telekommunikationsgebäude im Göppinger Reusch. Nur durch massiven Einsatz von Wasserpumpen gelingt es, 400.000 Liter Wasser aus dem Gebäude zu fördern.
Von
Joa Schmid
Göppingen
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Wasserrohrbruch bei der Telekom . Feuerwehr verhindert große Schäden an sensibler Telkommunikations technik.

Einen Wasserrohrbruch gab es bei der Telekom im Göppinger Reusch. Die Feuerwehr verhindert große Schäden an sensibler Telekommunikationstechnik.

Joa Schmid
  • Massive Wassermengen in Telekom-Gebäude in Göppingen – Ursache war ein Rohrbruch.
  • Am Mittwochabend (8. Juli 2026) stand das 1. Untergeschoss 15 Zentimeter unter Wasser.
  • Feuerwehr pumpte rund 400.000 Liter ab und schützte Server- und Verteilertechnik.
  • Hauptzuleitung wurde mit EVF lokalisiert und geschlossen, Geräte mit Planen gesichert.
  • Zwei Tauchpumpen blieben vor Ort, bis ein Trocknungsunternehmen übernimmt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Feuerwehr Göppingen wurde am Mittwochabend  (8. Juli 2026) um 17.48 Uhr zu einem Telekommunikationsgebäude im Stadtgebiet Göppingen gerufen. Das teilt die Göppinger Feuerwehr mit  Gemeldet waren danach erhebliche Wassermassen in einem Gebäude.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein massiver Wassereintritt im 1. Untergeschoss des Netzknotenpunkts festgestellt. In diesem Bereich befinden sich unter anderem Server-, Schalt- und Verteilertechnik. Das Wasser stand großflächig bereits rund 15 Zentimeter hoch und stieg aufgrund des starken Nachflusses weiter an. Es bestand die akute Gefahr, dass Wasser in bodennahe Elektronikschränke sowie in die Kabelpritschen der Hauptverteiler eindringt.

Rohrbruch an einer Hauptzuleitung im Straßenbereich

Ursache für den Wassereintritt war ein massiver Rohrbruch an einer Hauptzuleitung im Straßenbereich. Das unter hohem Druck austretende Wasser suchte sich nach Angaben der Feuerwehr seinen Weg entlang der Versorgungsleitungen und drang über Hauseinführungen sowie Kabeldurchführungen unkontrolliert in das Untergeschoss des Netzknotenpunkts ein.

In enger Abstimmung mit der EVF wurde die betroffene Hauptzuleitung im Straßenbereich lokalisiert und per Schieber geschlossen. Parallel dazu sicherte die Feuerwehr gefährdete Serverracks und technische Anlagen mit Planen gegen das weiterhin von Decken und Wänden eintretende Wasser.

Aufgrund der erheblichen Wassermengen wurden umfangreiche Pump- und Saugarbeiten eingeleitet. Über einen längeren Zeitraum waren mehrere Tauchpumpen und Wassersauger der Löschzüge Innenstadt und Faurndau gleichzeitig im Dauereinsatz. Die Wasserpumpen haben eine Leistung von 1200 Liter pro Minute.

„Durch den massiven Pumpeneinsatz konnten wir rund 400.000 Liter Wasser aus dem Gebäude fördern und dadurch größere Schäden an der sensiblen technischen Infrastruktur verhindern“, erklärt Sven Wirth, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Göppingen.

Wassereintritt bei der Telekom. Feuerwehr verhindert großen Schaden sensibler Techni.

Wassereintritt bei der Telekom. Feuerwehr verhindert großen Schaden sensibler Technik.

Feuerwehr

Nachdem die EVF den Hauptzufluss gestoppt hatte und das Untergeschoss weitgehend trockengelegt war, leitete die Feuerwehr Belüftungsmaßnahmen ein, um die hohe Luftfeuchtigkeit in den betroffenen Technikräumen zu senken.

Da durch das durchnässte Erdreich und Restmengen im Leitungssystem weiterhin geringfügig Wasser in das Gebäude nachlief, überließ die Feuerwehr dem Betreiber zur weiteren Sicherung der Einsatzstelle zwei Tauchpumpen sowie einen Wassersauger. Damit konnte die EVF das nachlaufende Wasser bis zur vollständigen Übernahme durch ein spezialisiertes Trocknungsunternehmen eigenständig kontrollieren.

Die weiteren Tiefbauarbeiten werden durch die EVF veranlasst.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Göppingen mit den Löschzügen Innenstadt und Faurndau sowie die EVF. Der Einsatz endete gegen 22.30 Uhr.