Arbeitnehmer aus den Metall-Betrieben gehen in dieser Woche im Landkreis auf die Straße, wie die IG Metall Göppingen-Geislingen mitteilt. „In vielen Warnstreikaktionen in den vergangenen zwei Wochen zeigten die Beschäftigten ihre Unterstützung und auch ihren Unmut über das Verhalten des Arbeitgeberverbands Südwestmetall. Die Stimmung ist sehr gut und die Kolleginnen und Kollegen wissen, sie sind ihr Geld wert“, zieht Martin Purschke, Geschäftsstellen-Geschäftsführer der Gewerkschaft, ein Fazit.
Mehrheitlich werde von einer sehr guten Auslastung ausgegangen, was zu einer hohen Arbeitsbelastung führe. Hinzu kommen laut IG Metall „die finanziellen Belastungen, die so manchen Beschäftigten die Sorgenfalten auf die Stirn treiben“. Die Göppinger und Geislinger Metallerinnen und Metaller wollten daher weiter Druck auf die Verhandlungen machen, „damit sich am Verhandlungstisch endlich was bewegt“.
Am Donnerstag, 17. November, der ein entscheidender Verhandlungstag in Baden-Württemberg ist, findet vor der Stadthalle in Eislingen ab 12 Uhr eine Kundgebung statt. „Unsere Mitglieder wollen nun endlich eine Entscheidung, sie werden sich weiter engagieren und wenn uns die Arbeitgeber dazu zwingen, auch an einer möglichen Urabstimmung beteiligen,“ sagt Gewerkschafter Purschke. Bereits am Mittwoch, 16. November, treffen sich die Geislinger Betriebe um 11.15 Uhr vor der WMF und laufen im Demozug über die B10 in die Fußgängerzone vor dem Rathaus.