Vorfall im Kreis Göppingen
: Mann belästigt 18-Jährige im Metropol-Express

Eine 18-Jährige wird am Montag (11. Juni 2026) im Zug von einem Mann belästigt – und noch auf dem Heimweg von ihm verfolgt.
Von
SWP
Eislingen/Süßen
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Pädophiler Exhibitionist Symbolfoto

Ein Mann hat in einem Zug offenbar eine junge Frau belästigt und an seinem Geschlechtsteil herumgespielt (Symbolbild).

dpa
  • 18-Jährige meldet Belästigung im Metropol-Express: Mann manipulierte offenbar sein Genital.
  • Tat ereignete sich am Montag gegen 17:50 Uhr, die Bundespolizei informiert am Dienstag.
  • Am Bahnhof Eislingen versperrte der Mann ihr den Weg – eine unbekannte Frau griff ein.
  • Der Unbekannte folgte ihr auf dem Heimweg. Die 18-Jährige erstattete Anzeige.
  • Beschreibung des Mannes: 40–50 Jahre, etwa 165 cm, lange graue fettige Haare, dunkelgrünes Oberteil, graue Jogginghose.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einem Fall von Belästigung einer 18-Jährigen ist es am Montag in einem Metropol-Express gekommen.

Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilt, saß die 18-jährige deutsche Staatsangehörige gegen 17:50 Uhr einem bislang unbekannten Mann im Zug gegenüber. Dieser soll während der Fahrt seine Hand in der Hose gehabt und offenbar an seinem Geschlechtsteil manipuliert haben. Als die Geschädigte am Bahnhof Eislingen aussteigen wollte, soll der Mann ihr zunächst den Weg versperrt haben. Erst nachdem eine bislang unbekannte Frau eingeschritten war und den Mann aufforderte, die junge Frau passieren zu lassen, habe dieser den Weg freigegeben. Nach Angaben der Geschädigten soll ihr der unbekannte Mann anschließend noch auf dem Nachhauseweg gefolgt sein. Die 18-Jährige erstattete im Anschluss Anzeige bei der Bundespolizei.

Wer hat etwas beobachtet?

Der Tatverdächtige wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt und circa 165 Zentimeter groß beschrieben. Er soll lange, grau wirkende und augenscheinlich fettige Haare gehabt haben. Zudem trug er ein dunkelgrünes Oberteil mit weißem Aufdruck sowie eine graue Jogginghose. Zeuginnen und Zeugen, insbesondere die bislang unbekannte Frau, die der Geschädigten geholfen haben soll, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart unter der Telefonnummer (0711) 55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.leitstelle@polizei.bund.de zu melden. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Erregung öffentlichen Ärgernisses eingeleitet.