Verstoß gegen Maskenpflicht
: Platzhirsch-Verhandlung erneut unterbrochen

Die Hauptverhandlung im Prozess gegen den Betreiber des Platzhirsch wurde erneut unterbrochen, weil das Gericht noch eine Zeugin befragen wollte.
Von
Joa
Göppingen.
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  • Blick auf die Fassade des Göppinger Amtsgerichts im Schloss.

    Blick auf die Fassade des Göppinger Amtsgerichts im Schloss.

    Giacinto Carlucci
  • Im Göppinger Platzhirsch soll gegen die Maskenpflicht verstoßen worden sein.

    Im Göppinger Platzhirsch soll gegen die Maskenpflicht verstoßen worden sein.

    Giacinto Carlucci
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Der Streit um Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz im Göppinger Platzhirsch zieht sich in die Länge. Die Hauptverhandlung am Dienstag wurde erneut unterbrochen, weil das Gericht noch eine Zeugin befragen wollte.

Vorwurf: Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz

Der Pächter und Betreiber des „Platzhirsch“ beim Sportverein, Fabio Coppolino, muss sich vor dem Göppinger Amtsgericht verantworten, weil in dem Lokal zwischen Juli 2020 und September 2021, als die Corona-Pandemie in vollem Gange war, offenbar gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen wurde. Der Geschäftsführer habe seine Aufsichtspflicht verletzt, Mitarbeiter des Lokals hätten wiederholt keine Masken getragen.

Gastwirt beruft sich auf medizinische Gründe

Geschäftsführer Coppolino und seine Verteidiger hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen und sich auf medizinische Gründe berufen, die Ausnahmen von der Maskenpflicht zugelassen hätten. Am Dienstag betonte sein Verteidiger, dass die Maskenpflicht keine Pflicht des Betriebs, sondern eine höchstpersönliche Pflicht sei. Er forderte das Gericht zudem auf, das Verfahren auszusetzen. Am Mittwoch, 13. Dezember, um 13 Uhr, soll weiter verhandelt werden.