Verkehrskontrollen auf der A8: Es hagelt Fahrverbote – 8151 Autofahrer zu schnell

Eine mobile Blitzeranlage wie diese hier hat bei Gruibingen zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer beim Rasen erwischt.
Bernd Thissen/dpa- Polizei führte zwischen 10. und 21. Februar 2025 Geschwindigkeitsmessungen auf A8 bei Gruibingen durch.
- 8151 von 258.524 Fahrzeugen zu schnell, darunter 730 Lkw.
- 5938 Verwarnungen und 2115 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.
- Fast 100 Fahrer erwarten Fahrverbot, schnellster Fahrer mit 192 km/h.
- Polizei und Statistisches Landesamt bieten Infos zu Gefahren durch schnelles Fahren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer in den vergangenen zwei Wochen auf der A8 bei Gruibingen unterwegs war, könnte demnächst Post bekommen. Zumindest, wenn er es mit der Geschwindigkeit nicht allzu genau genommen hat. Denn zwischen dem 10. Februar und dem 21. Februar 2025 führte die Polizei mit der mobilen Geschwindigkeitsmessanlage, dem Enforcement Trailer, in Fahrtrichtung München Geschwindigkeitsmessungen durch. Auf Höhe Gruibingen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Insgesamt wurden 258.524 Fahrzeuge gemessen.
Zahlreiche Fahrer sind viel zu schnell
Von diesen Fahrern hielten sich 8151 Fahrende nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Damit waren gut drei Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell, also jeder 32. Auto- oder Lkw-FAhrer. Denn unter den als zu schnell Gemessenen auf der viel befahrenen A8 waren laut Polizei auch 730 Lkw. So wurden 5938 Verwarnungsverfahren eingeleitet, und 2115 Fahrende müssen mit Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten rechnen. Darunter befinden sich auch knapp 100 Schnellfahrer, die nun Fahrverbote erwarten. Das schnellste Fahrzeug war laut Mitteilung der Polizei mit stolzen 192 km/h unterwegs. Hier beträgt das Bußgeld mindestens 700 Euro mit drei Punkten. Das Fahrverbot dauert hier im Regelfall drei Monate.
Ausführliche Informationen zu den Gefahren durch schnelles Fahren gibt eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die im Internet unter www.statistik-bw.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Tipps gibt auch die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.

