Verkehrskontrolle bei Gruibingen: Gravierende Mängel beenden die Fahrt

Gleich zwei Laster mit gravierenden Mängeln zog die Polizei bei Gruibingen aus dem Verkehr. Für die Fahrer war damit die Fahrt fürs Erste zu Ende (Symbolbild).
Patrick Pleul/dpa- Polizei stoppt auf A8 bei Gruibingen zwei Laster mit gravierenden Mängeln.
- Scania aus Kroatien: unsichere Ladung, korrodierte Bremsscheiben, Motorkontrollleuchte.
- Mercedes aus Bulgarien: ESP-Fehler, Ölverlust, kaputte Halterung.
- Beide Fahrer zahlten Sicherheitsleistungen und Gutachtergebühren.
- Polizei warnt vor unsicheren Fahrzeugen, empfiehlt regelmäßige Wartung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Dienstag (10. Dezember) hat die Polizei auf der A8 bei Gruibingen zwei Laster gestoppt, die mit gravierenden Fahrzeugmängeln unterwegs waren. Zunächst fiel den Beamten des Verkehrsdienstes Mühlhausen gegen 9.45 Uhr ein aus Kroatien stammender Scania Sattelzug auf. Der 40-jährige Fahrer hatte auf der A8 kurz vor Gruibingen mit seinem 40 Tonner im Überholverbot überholt. Deshalb leiteten die Beamten das Lkw-Gespann auf dem Rastplatz Gruibingen aus und nahmen den Lkw samt Auflieger genauer unter die Lupe. Dabei stellten die Polizisten fest, dass die 15 Tonnen Lebensmittel im Auflieger nicht richtig gesichert waren.
Bei der Kontrolle des Gespanns entdeckten die Beamten darüber hinaus gravierende Mängel am Zugfahrzeug. So waren die Bremsscheiben an der Vorderachse stark korrodiert und die Motorkontrollleuchte am Kombi-Instrument signalisierte Störungen am Motormanagement. Dadurch war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben und der Scania wurde samt Auflieger bei einem Sachverständigen vorgeführt. Dieser begutachtete das Gespann und stufte dieses als verkehrsunsicher ein. Die Fahrt war damit beendet und der 40-Jährige durfte mit dem Fahrzeug nicht mehr weiter fahren. Da der kroatische Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er eine Sicherheitsleistung bezahlen. Auch musste er für die Kosten des Gutachters aufkommen.
Zahlreiche Fehler machen eine Weiterfahrt unmöglich
Nur rund eine Stunde später ging der Polizei ein weiterer Lkw-Fahrer ins Netz. Auch ein 45-Jähriger aus Bulgarien nahm es mit den Verkehrsvorschriften nicht so genau. Der Fahrer hatte mit seinem Mercedes Laster am Aichelberg kurz vor Gruibingen verbotenerweise überholt, was zu einer Kontrolle an der Tank- und Raststätte durch die Polizei Mühlhausen führte. Da zahlreiche Kontrolllampen bei laufendem Motor aufleuchteten, ging die Fahrt weiter zu einem Fachmann.
Ein Sachverständiger in Eislingen begutachtete den Mercedes genauer und stellte fest, dass es zahlreiche Fehler bei dem ESP, dem Retarder und dem Sensor für die Abgassteuerung anzeigte. Ebenso erkannte der Spezialisten starken Ölverlust, eine kaputte Halterung der Antriebswelle und ein korrodierender Luftfederbalg hinten. Der Laster wurde umgehend aus dem Verkehr gezogen und die Kennzeichen samt Fahrzeugpapiere einbehalten. Der 45-jährige Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von 750 Euro und die Gebühren für den Gutachter bezahlen. Erst nach einer Reparatur, die der Fahrer auch belegen muss, darf er weiterfahren.
Sicher unterwegs
Die Polizei warnt: Ein technisch einwandfreies Fahrzeug dient der Sicherheit aller. Lassen Sie technische Einrichtungen regelmäßig durch Fachpersonal in Werkstätten prüfen. Auftretende Mängel müssen sofort repariert werden. Warten Sie nicht bis zur nächsten Hauptuntersuchung. Überprüfen Sie regelmäßig ihr Fahrzeug.
