Verkehrskontrolle bei Gruibingen: Alkohol, Waffen und technische Mängel

Bei einer großen Polizeikontrolle bei Gruibingen wurden zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert – einige Verstöße konnten festgestellt werden (Symbolbild).
Jan Woitas/dpa- Polizei und Zoll kontrollierten 164 Personen und 74 Fahrzeuge bei Gruibingen am 8./9. November 2025.
- Fünf Fahrer wurden wegen Alkohol- oder Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen.
- Zwei Personen ohne Aufenthaltserlaubnis und ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt.
- Technische Mängel und überladene Fahrzeuge führten zu Bußgeldern und Stilllegungen.
- Polizei plant weitere Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Ulm errichteten Kräfte der Verkehrspolizei Mühlhausen und des Polizeipräsidiums Einsatz auf dem Gelände des THW Gruibingen eine Kontrollstelle. 22 Polizistinnen und Polizisten, sowie 15 Beamtinnen und Beamte des Hauptzollamts, waren dabei im Einsatz. Die wurden noch von zehn Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Die Kontrollaktion fand in der Zeit von Samstag, 20.30 Uhr, bis Sonntag, 2.15 Uhr, statt. Der Verkehr war aufgrund einer Tunnelsperrung Richtung Gruibingen von der Autobahn 8 abgeleitet. Die Einsatzkräfte sichteten den Verkehr und leiteten Verkehrsteilnehmer in die Kontrollstelle.
Verbotener Gegenstand im Auto
Während der mehrstündigen Kontrolle nahmen Zoll und Polizei laut Mitteilung 68 Autos und sechs weitere Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Sie überprüften insgesamt 164 Personen und 312 Dokumente. Bei drei Fahrenden bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Zwei Fahrer hatten zu viel Alkohol intus. Sie alle durften nicht mehr weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Zwei Personen hielten sich unerlaubt im Bundesgebiet auf und müssen nun mit Strafanzeigen rechnen. Da eine Person einen verbotenen Gegenstand mit sich führte, wird der Mann wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.
Mangelhafte Bremsen und überbelegte Autos
Bei einem Fahrzeug stießen die Spezialisten auf technische Mängel. Ein 32-Jähriger hatte an seinem VW einen Vorderreifen montiert, der total abgefahren und schon das Metallgewebe sichtbar war. Zudem waren Mängel an der Beleuchtung und den Bremsen vorhanden. Deshalb durfte der Fahrer nicht mehr weiterfahren und der VW musste an der Kontrollstelle verbleiben. Die Polizei behielt die Kennzeichen ein. In einem Pkw saßen acht Personen, obwohl dies nicht zulässig war. Auf beide kommen empfindliche Bußgelder zu.
Die Ergebnisse der Kontrollen zeigen deren Notwendigkeit. Die Polizei wird sie deshalb fortsetzen. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
