Verkehr in Göppingen
: Fräsarbeiten an der Jebenhäuser Brücke

Die Jebenhäuser Brücke ist ein Sanierungsfall. Die Generalsanierung ist noch in weiter Ferne. Doch nun wird kurzfristig der wellige Asphaltbelag abgefräst.
Von
Arnd Woletz
Göppingen
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Göppingen Jebenhäuser Brücke Zustand Fahrbahn

Die Buckelpiste auf der Jebenhäuser Brücke in Göppingen.

Giacinto Carlucci
  • Jebenhäuser Brücke: Am Donnerstag (27. August 2026) wird der Asphalt abgefräst.
  • Zwischen 19 und 22 Uhr kommt es zu Behinderungen, die Stadt empfiehlt Umfahrung.
  • Ursache sind Verwerfungen durch Hitze; Unebenheiten werden so kurzfristig beseitigt.
  • Die Brücke ist 50 Jahre alt – eine Generalsanierung oder ein Neubau vor 2031 nicht möglich.
  • Provisorische gelbe Markierungen sollen einer dauerhaften Verkehrsführung weichen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf der Jebenhäuser Brücke, einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Göppingen, müssen Autofahrer am Donnerstag (27. August 2026) mit Behinderungen  rechnen. Grund sind kurzfristig anberaumte Arbeiten am Straßenbelag. Die Stadt Göppingen wird zwischen 19 und 22 Uhr den Straßenbelag der Brücke fräsen lassen. Obwohl der Asphalt auf der Brücke erst vor sechs Jahren aufwendig saniert wurde, hat er sich auf manchen Abschnitten in eine Buckelpiste verwandelt. Die Verwerfungen hätten sich in den vergangenen Monaten wegen der enormen Hitze „deutlich ausgeprägt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Durch das Abfräsen der betroffenen Bereiche werden die Unebenheiten beseitigt und die Befahrbarkeit der Fahrbahn verbessert.“

Am Donnerstagabend kommt es wegen der Arbeiten zu Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer. Die Stadt empfiehlt, den Bereich während dieser Zeit nach Möglichkeit zu umfahren.

Komplettsanierung nicht vor 2031

Die kurzfristigen Arbeiten ändern nichts daran, dass die gut 50 Jahre alte Brücke ein Sorgenkind der Bauverwaltung bleibt. Vor zwei Jahren wurden Korrosionsschäden an der stählernen Hohlkammer-Konstruktion entdeckt und vorsorglich eine Fahrspur gesperrt sowie ein Tempolimit verhängt. Die Standsicherheit sei aber gewährleistet, versichert die Stadtverwaltung. „Die Brücke wird hierzu in regelmäßigen Abständen geprüft.“ Die Stadt bereitete parallel auch mögliche technische und wirtschaftliche Planungsszenarien vor. Eine Sanierung oder ein Neubau wird aber vor 2031 nicht möglich sein, erklärte die Stadt vor wenigen Wochen. Was aber ebenfalls kurzfristig geändert werden soll, ist die provisorische Verkehrsführung mit gelben Markierungen und Baustellen-Leitpfosten. Angesichts der langen Vorlaufzeit der Generalsanierung sollen die Markierungen einer dauerhaften Variante weichen.