Verkehr in Göppingen: Busspur an Jebenhäuser Steige wird für alle freigegeben

An der Kreuzung Jebenhäuser Straße/Jahnstraße staut es sich regelmäßig. Nun wird die Busspur für den Kfz-Verkehr geöffnet.
Staufenpress- Göppingen: Busspur an der Jebenhäuser Straße wird für Kfz-Verkehr geöffnet, um Staus zu verringern.
- Testweise Freigabe der Busspur zwischen Lessingstraße und Kreuzung Jebenhäuser-/Jahnstraße.
- Markierungsarbeiten fanden nachts statt und sollten am 16. Januar 2026 abgeschlossen sein.
- 2024: Untersuchung der Jebenhäuser Brücke zeigte erhebliche Schäden am Stahltragwerk.
- Sanierung oder Abriss der 40 Jahre alten Brücke bleibt unklar; Priorität liegt auf anderer Brücke.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Monaten ist die Kreuzung Jebenhäuser Straße/Jahnstraße für die Göppingerinnen und Göppinger ein Ärgernis, nun ist zumindest ein Stück Erleichterung in Sicht. Um den Verkehrsfluss in der Jebenhäuser Straße zu optimieren und den Rückstau zu reduzieren, wurde die Busspur in der Jebenhäuser Straße für den Kfz-Verkehr geöffnet. Das teilt die Stadtverwaltung am Freitagmorgen (16. Januar 2026) mit.
Hierfür wurde die bisherige Busspur in der Jebenhäuser Straße zwischen der Lessingstraße und der Kreuzung Jebenhäuser-/Jahnstraße testweise aufgehoben und für den rechtsabbiegenden Verkehr in die Jahnstraße freigegeben. Dazu mussten Markierungsarbeiten ausgeführt werden. Aufgrund der Verkehrsmenge und den Platzverhältnissen geschuldet mussten die Markierungsarbeiten über Nacht stattfinden. Diese sollen aber spätestens im Laufe des Freitags beendet sein, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter. Die Stadt bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Arbeiten. Zudem werden alle Verkehrsteilnehmer gebeten, nach Fertigstellung die dann neu geltende Verkehrsführung zu beachten.
Bauwerksuntersuchung brachte den Schock
Dem Verkehrschaos vorausgegangen war eine Untersuchung der Jebenhäuser Brücke im September 2024, bei welcher gravierende Mängel festgestellt worden waren. Bei einer turnusgemäßen Bauwerksuntersuchung wurde an der Jebenhäuser Brücke ein deutlicher Schadensfortschritt am Stahltragwerk ersichtlich. Eine weitere Überprüfung der Standsicherheit anhand der Bestandsstatik ergab, dass die rechte Spur stadteinwärts in Richtung Norden mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt werden musste.
Bis heute hat sich wenig getan. Ob das Bauwerk, das mittlerweile über 40 Jahre zählt, saniert werden kann oder gänzlich abgerissen werden muss, ist nach wie vor unklar – ebenso die Frage, wann die Brücke in Angriff genommen werden kann. Die Bahnüberführung in der Ulmer Straße habe Vorrang, man könne nicht zwei Brücken gleichzeitig sanieren und finanzieren, so die Baubürgermeisterin Eva Noller in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik im November vergangenen Jahres.
