Unfall in Neu-Ulm
: 23-Jähriger begeht betrunken Fahrerflucht und beleidigt Beamte

Mehreren Anzeigen sieht ein 23-Jähriger entgegen, der in der Nacht zum Freitag einen Gartenzaun touchierte und sich dann auf und davon machte. Als die Polizei in ausfindig machte, kamen noch andere Delikte ans Tageslicht.
Von
Leonie Maschke
Neu-Ulm
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Polizei - Symbolbild: ILLUSTRATION - 30.11.2023, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Polizeifahrzeug fährt mit Blaulicht an einem Gebäude vorbei. (zu dpa: «Mopedfahrer flieht vor Kontrolle und stürzt») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei brachte den jungen Mann auf die Wache (Symbolbild).

Marijan Murat/dpa
  • In Pfuhl touchierte ein 23-Jähriger nachts einen Gartenzaun und fuhr davon.
  • Zeugen merkten sich das Kennzeichen, die Polizei fand den Fahrer schnell.
  • Er fuhr ohne Führerschein und hatte über 0,5 Promille Alkohol intus.
  • Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum führten zu einer angeordneten Blutentnahme.
  • Auf der Wache leistete er Widerstand und beleidigte Beamte – mehrere Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fahrerflucht, keinen Führerschein, betrunken Auto gefahren – ein 23-Jähriger leistete sich all das und noch mehr in der Nacht zum Freitag.

Wie die Polizei berichtet, wurden sie zu einer Unfallsflucht im Bereich der Hauptstraße in Pfuhl gerufen. Dort hatte ein bis dahin unbekannter Autofahrer einen Gartenzaun touchiert und fuhr danach davon. Die Polizei konnte durch Zeugen, die sich das Kennzeichen des Wagens gemerkt hatten, den 23-jährigen Fahrer schnell ausfindig machen.

Junger Mann beleidigt Beamte

Dabei stellte sich heraus, dass der junge Mann das Auto unerlaubt genutzt hatte und keinen Führerschein besitzt. Außerdem konnten die Beamten Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen zurückliegenden Betäubungsmittelkonsum.

Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und brachten den 23-Jährigen zur Polizeiinspektion. Hierbei leistete er Widerstand, weshalb die Beamten „unmittelbarem Zwang anwenden mussten“, wie es in der Pressemitteilung heißt. Er beleidigte die Beamten auch noch mit diversen Kraftausdrücken.

Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges ermittelt.