Unfall B10
: Rückwärtsgang eingelegt – Geisterfahrerin rammt Auto

Eine 43-Jährige fährt bei Göppingen-Faurndau rückwärts auf die B10 aus. Eine VW-Fahrerin kann einen Unfall verhindern, die Insassen eines Skodas hatten weniger Glück.
Von
Leonie Maschke
Göppingen-Faurndau
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Geisterfahrer auf der Autobahn sorgen für Lebensgefahr: ARCHIV - 06.01.2013, NA, Grabenstätt: An einer Autobahnausfahrt warnt ein Schild vor dem Weiterfahren in die verkehrte Richtung. (zu dpa: «Vorsicht vor Geisterfahrten: Mehr Falschfahrer auf Autobahn») Foto: Tobias Hase/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Freitagabend kam es auf der B10 zu einem Unfall.

Tobias Hase/dpa
  • Eine betrunkene 43-Jährige verursachte am Freitag auf der B10 bei Göppingen-Faurndau einen Unfall.
  • Die Frau fuhr rückwärts auf die B10, rammte einen Skoda und schleuderte ihn auf den rechten Fahrstreifen.
  • Eine Beifahrerin im Skoda wurde leicht verletzt, Fahrer und Unfallverursacherin blieben unverletzt.
  • Ein Atemtest ergab über 1,5 Promille; Führerschein wurde beschlagnahmt, Blutprobe entnommen.
  • Gesamtschaden: rund 60.000 Euro – 50.000 Euro am Skoda, 10.000 Euro am Mercedes.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Geisterfahrt am Halloween? Das vollbrachte eine 43-Jährige am Freitagabend auf der B10.

Wie die Polizei berichtet, war die Autofahrerin mit ihrem Mercedes auf der B10 aus Richtung Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Göppingen unterwegs. Bei Faurndau fuhr sie gegen 18 Uhr zunächst von der B10 ab und hielt auf dem dortigen Parkplatz.

Warum sie dann den Rückwärtsgang einlegte und über den Verzögerungsstreifen rückwärts auf die B10 auffuhr, ist noch unklar. Sie verursachte durch dieses Manöver beinahe einen Zusammenstoß mit einer VW-Fahrerin, die auf dem rechten Fahrstreifen Richtung Ulm fuhr. Diese konnte nur durch eine Vollbremsung einen Unfall verhindern.

Autofahrerin war betrunken unterwegs

Die Geisterfahrerin setze ihre Fahrt unbeeindruckt fort und rammte schließlich auf dem linken Fahrstreifen einen Skoda Kodiaq. Der Skoda wurde auf den rechten Fahrstreifen geschleudert und blieb dort zerstört stehen. Die 42-jährige Beifahrerin im Skoda wurde leicht verletzt, der Fahrer des Skoda sowie die Fahrerin des Mercedes blieben unverletzt.

Bei der Unfallaufnahme konnten die Polizeibeamten eine erhebliche Alkoholisierung der 43-Jährigen feststellen. Ein erster Test ergab einen Wert deutlich über 1,5 Promille. Der Frau wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 60.000 Euro. Die Schäden wurden am Skoda auf rund 50.000 EUR, am Mercedes auf rund 10.000 Euro geschätzt.