Umwelteinrichtung im Kreis Göppingen
: Vier Millionen Euro für die Sanierung der Kläranlage

Die Kläranlage des Zweckverbands Marbach- und Krettenbachtal steht vor umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen.
Von
SWP
Börtlingen
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Kläranlage des Zweckverbands Marbach- und Krettenbachtal vor umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen.

Die Kläranlage des Zweckverbands Marbach- und Krettenbachtal soll mit rund vier Millionen Euro auf den neusten Stand gebracht werden.

Giacinto Carlucci
  • Kläranlage Marbach- und Krettenbachtal wird für rund vier Millionen Euro modernisiert.
  • Aktuell laufen Arbeiten an Phosphatelimination und Zufahrt – Abschluss bis Ende April geplant.
  • Für 2026 und 2027 sind Investitionen von rund 4,033 Mio. Euro vorgesehen.
  • Geplant: neue Zwischenhebewerke, kleineres Vorklärbecken, neue Gasfackel und neue Gebläse.
  • Betriebskostenumlage steigt wegen Faulturmleerung auf 1,77 Euro je Kubikmeter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Kläranlage des Zweckverbands Abwasserreinigung Marbach- und Krettenbachtal, zu welchem Börtlingen, Birenbach, Wäschenbeuren und Adelberg gehören, steht vor weiteren umfassenden Modernisierungs- und Erneuerungsarbeiten. Im Mittelpunkt der jüngsten Verbandsversammlung stand die zukünftige Entwicklung der Anlage, die bereits seit 1974 in Betrieb ist und in mehreren Bereichen technisch erneuert werden muss. Dazu werden rund vier Millionen Euro investiert.

Im Rahmen der Sitzung hatten die Mitglieder der Verbandsversammlung sowie interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer laut Pressemitteilung die Gelegenheit, sich direkt vor Ort ein Bild von der Anlage zu machen. Dabei informierten sie sich insbesondere über die derzeit laufenden Arbeiten zur Erneuerung der Phosphatelimination sowie über die Verbesserung der Zufahrtsmöglichkeiten zur Anlage. Beide Maßnahmen sollen voraussichtlich bis Ende April abgeschlossen sein. Insgesamt sind für die Jahre 2026 und 2027 Investitionen in Höhe von rund 4,033 Millionen Euro vorgesehen. Geplant sind unter anderem die Erneuerung der auf der Anlage benötigten Zwischenhebewerke, eine Verkleinerung des Vorklärbeckens sowie der Neubau einer Gasfackel. Darüber hinaus sollen die vorhandenen Belüftungsgebläse sowie der Nachklärbeckenräumer ersetzt werden. Auch die zugehörige Mess-, Steuer- und Regeltechnik wird im Zuge der Maßnahmen modernisiert.

Unmittelbar im Anschluss an die laufende Erneuerung der Phosphatfällung steht zudem die Leerung des Faulturms an. Die dafür erforderlichen Aufträge wurden in der Sitzung vergeben. Mit dem einstimmigen Beschluss des Haushaltsplans 2026 hat die Verbandsversammlung die rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der geplanten Arbeiten geschaffen und die Verwaltung mit deren Durchführung beauftragt. Eine Anpassung der geplanten Betriebskostenumlage gegenüber dem Jahr 2025 war laut Pressemitteilung unumgänglich: Bedingt durch die anstehende Faulturmleerung sowie weitere Unterhaltungsschritte steigt der Betriebskostenanteil gegenüber dem Vorjahr um 31 Cent von 1,46 Euro pro Kubikmeter auf 1,77 Euro.