Trunkenheit auf der A8
: Lkw-Fahrer alkoholisiert aus dem Verkehr gezogen

Einen auffälligen Lkw-Fahrer meldet ein Zeuge der Polizei am Mittwoch auf der A8 in Richtung Stuttgart.
Von
SWP
Aichelberg
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Eine Alkoholkontrolle hat am Mittwoch gezeigt, dass ein LKW-Fahrer betrunken unterwegs war (Symbolbild).

dpa/Soeren Stache
  • Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer auf der A8 in Richtung Stuttgart.
  • Ein Zeuge meldete kurz nach 19 Uhr deutliche Schlangenlinien bei km 160.
  • Kontrolle am Rastplatz Urweltfunde: Atemtest ergab knapp zwei Promille.
  • Der 47-Jährige gab eine Blutprobe ab – Führerschein einbehalten, Lkw abgestellt.
  • Polizei lobt den Zeugen und warnt vor Alkohol am Steuer, rät zum Trennen von Trinken und Fahren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Polizei mitteilt, war kurz nach 19 Uhr ein Zeuge auf der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Aichelberg, bei km 160, fiel ihm ein Lkw auf, welcher in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war. Der Zeuge handelte richtig und verständigte umgehend die Polizei. Eine Polizeistreife befand sich in der Nähe und konnte den Lkw wenig später noch fahrend auf der A8 feststellen. Der Lkw wurde am Rastplatz Urweltfunde ausgeleitet und der Fahrer genauer unter die Lupe genommen.

Beamte riechen Alkohol

Am Steuer saß ein 47-Jähriger, der nach Alkohol roch. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Mann hatte zu viel intus, er war nicht mehr in der Lage, sicher Lkw zu fahren. Der Test ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Auf dem Polizeirevier musste der Mann eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde einbehalten, den Laster musste er stehen lassen, der Firmenchef kümmerte sich um einen Ersatzfahrer. Auf den 47-Jährigen kommt nun eine Anzeige zu. Die Polizei lobt das Verhalten des aufmerksamen Zeugen.

Die Polizei warnt

Wer betrunken fährt, bringt sich und andere in Gefahr. Denn Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein, führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Blickfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und enthemmt. Diese Mischung ist gefährlich. Deshalb empfiehlt die Polizei, Alkoholgenuss und Fahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ankommen. „Hinschauen, helfen, melden“ sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei dafür wirbt, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden.