Tochtertrick in Göppingen
: Frau erkennt Betrugsversuch

Am Montag versuchte ein Unbekannter eine ältere Frau aus Göppingen zu betrügen.
Von
Marcus Zecha
Göppingen
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Die Apps von Sozialen Medien sind aus dem Alltag vieler Menschen heute nicht mehr wegzudenken.⇥

ARCHIV - 09.08.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Auf einem Handy sind die Symbole von Apps von Sozialen Medien (Facebook, WhatsApp, Instagram angezeigt. (gestellte Szene) (zu dpa: «Staatskanzlei betreut zwölf Kanäle bei sozialen Medien») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nicht nur über das Telefon, sondern vermehrt auch über Soziale Medien wie WhatsApp versuchen Betrüger an das Geld älterer Menschen zu kommen.

Bernd Weißbrod/dpa

Am Montag um 13 Uhr bekam eine Seniorin aus Göppingen eine Textnachricht von einer ihr fremden Nummer auf ihr Handy. Der Schreiber gab sich als Tochter der Frau aus und gab an, dass ihr Telefon kaputtgegangen sei. Die unbekannte Schreiberin bat um die Überweisung von Geld. Noch bevor die Seniorin die Überweisung tätigte, erkannte die richtige Tochter den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Vermeintliche Notlage vorgetäuscht

Viele Betrüger stellten sich derzeit als angebliche Polizisten, Söhne, Enkel oder andere Verwandte vor und täuschten so ihre Opfer, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Meist soll eine angebliche Notlage der Anrufer die Senioren dazu veranlassen, Geld oder andere Wertgegenstände auszuhändigen. Die Polizei rät zur Vorsicht bei Forderungen über Telefon und WhatsApp. Außerdem empfiehlt sie die Lektüre der Broschüre „Vorsicht, Abzocke!“,  die es bei jeder örtlichen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de gibt.