Wasserversorgung in Süßen betroffen: Leitungswasser nicht trinken! – Erhöhte Chlor-Konzentration festgestellt

Das Leitungswasser sollte bis auf Weiteres nicht getrunken oder zum Reinigen von Lebensmitteln verwenden werden.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa- In Süßen gilt ein Nutzungsverbot für Leitungswasser nördlich der Bahnlinie.
- Grund ist eine deutlich erhöhte Chlor-Konzentration von 1,8 mg freiem Chlor pro Liter.
- Trinken, Kochen, Zähneputzen, Duschen und Waschen von Lebensmitteln sind untersagt.
- Toilettenspülung, Wäschewaschen, Flächenreinigung und Händewaschen bleiben erlaubt.
- Abkochen hilft nicht – das Verbot gilt bis auf Widerruf, das Gesundheitsamt informiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat in der Nacht auf Samstag für Süßen ein vorübergehendes Nutzungsverbot für Leitungswasser ausgesprochen. Betroffen ist der Bereich nördlich der Bahnlinie. Demnach wurde eine deutlich erhöhte Konzentration von Chlor festgestellt. Nach ersten Erkenntnissen liegt das an einer Störung im Wasserwerk.
Da ein Messwert von 1,8 mg freiem Chlor pro Liter festgestellt wurde, hat das Gesundheitsamt vorsorglich Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung angeordnet.
Zu viel Chlor im Leitungswasser: Das sollte man unterlassen
Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass das Leitungswasser für folgende Zwecke vorerst nicht verwendet werden sollte:
- Trinken von Leitungswasser
- Zubereiten von Speisen und Getränken
- Herstellung von Säuglings- und Kleinkindernahrung
- Waschen und Reinigen von Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln
- Zähneputzen
- Duschen und Baden
- Manuelles Spülen von Geschirr
- Versorgung von Haus- und Nutztieren
Nach wie vor erlaubt sind:
- Toilettenspülungen
- Wäsche waschen
- Reinigung von Böden, Terrassen und sonstigen Oberflächen
- Verwendung von Heizungsanlagen
- Händewaschen
Das Abkochen des Wassers reicht aufgrund der erhöhten Chlor-Konzentration nicht aus. Die Einschränkungen gelten bis auf Widerruf. Sobald das Problem behoben und die zulässigen Werte wieder eingehalten werden, will das Gesundheitsamt die Bevölkerung umgehend informieren.

