Symbolischer Spatenstich: Der Glasfaserausbau im Göppinger Reusch nimmt jetzt Fahrt auf

Mit einem symbolischen Spatenstich im Reusch in Göppingen starteten Stadt und Stadtwerke einen weiteren Ausbauabschnitt des kommunalen Glasfasernetzes in Göppingen.
Stadt Göppingen- Stadt, SWG und EVF starten Ausbauabschnitt des kommunalen Glasfasernetzes im Reusch.
- Ziel: leistungsfähige, zukunftssichere digitale Infrastruktur – hohe Nachfrage nach Hausanschlüssen.
- Im Gebiet Reusch sind knapp 1100 Adresspunkte mit rund 2800 Wohneinheiten anschließbar.
- Tiefbau durch Heim Infrastrukturbau, PoP in der Wangener Straße, Trasse rund 19 Kilometer.
- Hausanschluss ist kostenlos, wenn zugleich ein Produktvertrag bei der EVF abgeschlossen wird.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gemeinsam setzen sich die Stadt Göppingen, die Stadtwerke Göppingen (SWG) und deren Tochterunternehmen Energieversorgung Filstal (EVF) laut einer Pressemitteilung der Göppinger Stadtverwaltung für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur ein und treiben den Breitbandausbau konsequent voran. Oberbürgermeister Alex Maier betont die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung: „Eine moderne digitale Infrastruktur ist heute ein entscheidender Standortfaktor – für Familien, Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen. Mit dem Ausbau im Reusch investieren wir gezielt in die Zukunftsfähigkeit Göppingens.“
EVF will eine leistungsfähige digitale Infrastruktur schaffen
Die EVF-Geschäftsführer und zugleich Werkleiter der Stadtwerke Göppingen, Andreas Bantel und Peter Naab, erklären gemeinsam: „Mit dem Glasfaserausbau im Reusch schaffen wir die Grundlage für eine leistungsfähige und zukunftssichere digitale Infrastruktur. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie kommunale Unternehmen gemeinsam moderne Infrastrukturmaßnahmen effizient, bürgernah und nachhaltig umsetzen können. Besonders erfreulich ist die bereits heute hohe Nachfrage nach Hausanschlüssen und Glasfaserprodukten.“ Im Ausbaugebiet Reusch können künftig knapp 1100 Adresspunkte mit rund 2800 Wohneinheiten an das moderne Glasfasernetz angeschlossen werden. Bereits heute liegen für rund 700 Objekte Grundstücksnutzungsverträge zur Herstellung der Hausanschlüsse vor. Für nahezu ebenso viele Wohneinheiten wurden bereits Internetverträge abgeschlossen. Die Tiefbauarbeiten, die durch die Firma Heim Infrastrukturbau GmbH aus Göppingen ausgeführt werden, haben im April 2026 begonnen.
Ausbau bringt zahlreiche Synergieeffekte mit sich
Ende April wurde zudem das technische Herzstück des Netzes, der sogenannte „Point of Presence“ (PoP), angeliefert. Der Standort befindet sich in der Wangener Straße. Der Ausbau bringt gleichzeitig zahlreiche Synergieeffekte mit weiteren Infrastrukturmaßnahmen der Stadtwerke Göppingen, der EVF und der Stadt Göppingen mit sich. Dazu zählen unter anderem die Verstärkung des Stromnetzes, die Modernisierung der Straßenbeleuchtung sowie die Mitverlegung von rund 40 Stromhausanschlüssen zur Vorbereitung des Rückbaus der Dachständerversorgung.
Zusätzlich werden 37 Kabelverteilerschränke neu aufgebaut oder modernisiert. Für das Glasfasernetz werden auf einer Tiefbau-Trasse von rund 19 Kilometern insgesamt etwa 34 Kilometer Mikrorohrverbände sowie rund 206 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Ergänzt wird die Infrastruktur durch den Aufbau von 15 Kabelverzweigern. Darüber hinaus umfasst das Gesamtprojekt unter anderem rund acht Kilometer Mittelspannungskabel, 3,5 Kilometer Niederspannungskabel, etwa fünf Kilometer Beleuchtungskabel sowie Arbeiten an insgesamt 195 Masten. Die Tiefbauarbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Interessierte können sich für Anschluss entscheiden
Die Baukoordination vor Ort wird von den Mitarbeitern der EVF erbracht. Der Hausanschluss ist kostenlos, sofern gleichzeitig mindestens ein Produktvertrag bei der EVF abgeschlossen wird. Interessierte können sich weiterhin für einen Anschluss oder ein Glasfaserprodukt entscheiden. Mit den Maßnahmen setzen die Stadtwerke Göppingen weiterhin den Beschluss des Gemeinderats zum Aufbau eines eigenen kommunalen Glasfasernetzes um. Ziel ist es, die digitale Infrastruktur langfristig unabhängig und leistungsfähig in kommunaler Hand weiterzuentwickeln.