Sirenen in Süßen
: Alarmsignale in Süßen zu hören: Das steckt hinter den Geräuschen

Seit Montag (12.06.23) sind in Süßen und darüber hinaus immer wieder Sirenen zu hören. Was hinter den Alarmsignalen steckt und wie sie Bauarbeiter schützen.
Von
Kristina Betz
Süßen
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In Süßen, Salach und darüber hinaus sind seit Montag (12.06.23) immer wieder laute Signale zu hören.

Giacinto Carlucci

Besonders nachts fallen sie auf: Die Alarmsignale, die in der Nähe der Bahngleise ertönen. Auch bis in Nachbargemeinden wie Salach sind sie zu hören und viele Anwohner fragen sich: Was steckt dahinter?

Wie eine Bahnsprecherin mitteilt, haben die Signale mit Bauarbeiten im Gleisbereich zu tun. „Derzeit werden im Bereich des Süßener Bahnhofs die Gleise geschliffen. Dabei wird zur Sicherung der örtlichen Mitarbeiter im Gleis eine Warnanlage eingesetzt“, erklärt die Sprecherin.

ATWS-Anlage dient der Sicherheit

Dabei handelt es sich um eine Rottenwarnanlage, auch Automatisches Warnsystem, kurz ATWS, genannt. Diese technische Sicherungsnalage ist beim Gleisbau vorgeschrieben und warnt die Mitarbeiter vor herannahenden Zügen.

„Während der Bauarbeiten läuft der Eisenbahnbetrieb auf dem Nachbargleis weiter. Um die auf den Gleisen arbeitenden Personen vor herannahenden Zügen zu warnen, setzt die Bahn in der Regel ein automatisches Warnsystem ein“, heißt es von der Bahn.

Diese Warnanlagen sind bis zu 800 Meter lang und haben alle 30 Meter ein Signalhorn, welches das akustische Warnsignal abgibt. Dieses muss lauter als die Geräusche der Baumaschinen sein, damit es während der Arbeiten für alle Mitarbeiter gut hörbar ist.

Die Automatische Warnanlage ist im Bereich des Baugleises eingerichtet. Wenn ein Zug herannaht, wird der Signalton durch Schienenkontakte, über die der Zug fährt, ausgelöst.

Die Arbeiten sollen noch bis zum 17. Juni andauern.

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