Freibad in Schwäbisch Gmünd: 21-Jähriger belästigt mehrere Mädchen im Bud-Spencer-Bad sexuell

Im Freibad in Schwäbisch Gmünd sind offenbar vier Mädchen von einem jungen Mann sexuell belästigt worden (Symbolbild).
Patrick Pleul/dpa- Im Bud-Spencer-Bad Schwäbisch Gmünd kam es zu mehreren sexuellen Übergriffen.
- Laut Polizei wurden mindestens vier Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren belästigt.
- Ein 21-Jähriger soll Begrapschungen versucht und ein Mädchen mit den Fingern attackiert haben.
- Der Mann wurde festgenommen – Haftbefehl erlassen, aber gegen Auflagen außer Vollzug.
- Zeugen und mögliche weitere Opfer sollen sich beim Kriminalkommissariat Aalen melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vier Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren sollen im Schwäbisch Gmünder Freibad Opfer sexueller Belästigung geworden sein. Zu den Sexualdelikten soll es ersten Ermittlungen zufolge am Samstag, 20. Juni, zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr im Erlebnis- und Spaßbecken des Bud-Spencer-Bades gekommen sein.
Versuchtes Eindringen mit den Fingern
Wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen (Jagst) und das Polizeipräsidium Aalen am 25. Juni mitteilen, fasste ein 21-Jähriger den Mädchen an das Gesäß bzw. an den Oberschenkel und soll dabei versucht haben, ihnen das Bikini-Unterteil auszuziehen. Bei einer der Teenagerinnen soll er zudem den Versuch unternommen haben, mit den Fingern in den Intimbereich einzudringen. Erst durch die Gegenwehr der Mädchen habe der Mann von ihnen abgelassen.
Das Kriminalkommissariat Aalen hat die Ermittlungen übernommen. Gegen den 21 Jahre alten afghanischen Staatsbürger wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der Beschuldigte wurde am 24. Juni festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Amtsgericht Schwäbisch Gmünd dem Haftrichter vorgeführt. Der beantragte Haftbefehl wurde erlassen und gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Mitunter wurde dem Beschuldigten untersagt, Freibäder aufzusuchen. Der Beschuldigte wurde auf freien Fuß entlassen.
Zeugen und weitere Opfer gesucht
Laut Mitteilung kann nach aktuellem Kenntnisstand nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Mädchen Opfer eines Übergriffs wurden. Wir bitten daher Zeugen und mögliche weitere Geschädigte, sich bei der Kriminalpolizei unter (07361) 58 00 zu melden.


