Tafel in Schwäbisch Gmünd: Kontrolleure schließen Tafelladen nach Mäuseinvasion

Wenn Mäuse Regenwürmer fressen, ist das für Menschen unbedenklich – anders sieht es aus, wenn sich die kleinen Nager in Läden über Lebensmittel hermachen.
Sina Schuldt/dpa- Mäusebefall zwingt Schwäbisch Gmünder Tafel zu 11-tägiger Schließung ab 12. Juni 2025.
- Mäusekot in allen Betriebsräumen – Risiko für kontaminierte Lebensmittel nicht ausgeschlossen.
- Grundreinigung und professionelle Schädlingsbekämpfung angeordnet, kontaminierte Ware entsorgt.
- Wiedereröffnung nach Abnahmekontrolle am 23. Juni 2025.
- Ähnliche Vorfälle: Schließung eines Imbisses und Restaurants im Mai wegen verdorbenem Fleisch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mäuse im Gmünder Tafelladen haben die Lebensmittelüberwachung des Landratsamts Ostalbkreis auf den Plan gerufen: Wie die Behörde am Dienstag, 8.7.2025, im Internet bekanntgab, wurde der Laden am Kalten Markt in der Innenstadt von Kontrolleuren für mehrere Tage geschlossen.
„Schadnagerkot in allen Betriebsräumen“
Von den kleinen Nagern heimgesucht wurde demnach der komplette Betrieb, berichten die Kontrolleure und gibt als Grund für die Schließung an: „Inverkehrbringen von nicht sicheren / nicht zum menschlichen Verzehr geeigneten Lebensmitteln aufgrund von Schadnagerkot in allen Betriebsräumen (Anlieferung, Lager, Vorsortierung, Verkaufsraum).“
In der Schwäbisch Gmünder Tafel wurde unter anderem Mäusekot in Verkaufsregalen, SB-Verkaufstheken und im Bodenbereich festgestellt, listet der Bericht auf. „Da in den Räumen offene Lebensmittel (Gemüse, Obst und Backwaren) zum Verkauf angeboten wurden, kann eine Kontamination durch Ausscheidungen der Mäuse nicht ausgeschlossen werden.“ Die Untere Lebensmittelüberwachungsbehörde des Landratsamts kommt zu diesem Fazit: „Damit sind die Lebensmittel nicht mehr akzeptabel für den menschlichen Verzehr.“
Auch die Konsequenz war klar: „Der Betrieb wurde geschlossen.“ Dies sei am 12. Juni 2025 geschehen, aufgrund von zu wahrenden Fristen wurde der Name des betroffenen Ladens erst jetzt im Internet veröffentlicht. „Eine Grundreinigung sowie ausreichende und umfassende professionelle Schädlingsbekämpfung wurde angeordnet“, berichtet das Landratsamt mit Sitz in Aalen. „Offene beziehungsweise kontaminierte Lebensmittel mussten entsorgt werden.“ Die Gmünder Tafel war für geraume Zeit geschlossen, erst am 23. Juni 2025 konnte sie nach einer Abnahmekontrolle wieder für die Kundschaft öffnen, schreibt die Behörde.
Grünlich verfärbtes Fleisch
Erst im Mai hatten die Lebensmittelüberwachung in Schwäbisch Gmünd einen chinesischen Imbiss und ein Grillrestaurant vorübergehend geschlossen. Unter anderem bemängelte sie Schimmel in nicht funktionierenden Kühlschränken, wo dennoch Lebensmittel gelagert wurden. Die Kontrolleure stießen auf Hähnchenfleisch, das „leicht grünlich verfärbt“ war. „Ein verderblicher Geruch konnte ebenso festgestellt werden.“

