Schneechaos im Kreis Göppingen: Seniorin mit Gebirgstrage zum Rettungswagen gebracht

Bei einem Notfall in Uhingen musste die Bergwacht Göppingen die Patientin mit einer Gebirgstrage zum Rettungswagen bringen.
Bergwacht Göppingen- Schnee und Glätte führten im Kreis Göppingen zu Problemen im Rettungseinsatz.
- Bergwacht transportierte in Uhingen zwei Patientinnen über ungeräumte Straßen zum Rettungswagen.
- Erster Einsatz am Sonntagabend: 60-Jährige mit internistischem Notfall über rutschige Straße transportiert.
- Zweiter Einsatz am Montagmorgen: Ältere Patientin erneut per Gebirgstrage zum Rettungswagen gebracht.
- Straßenverhältnisse erschwerten Rettung, Bergwacht hielt Einsatzfahrzeug für Notfälle bereit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Witterung in der Nacht auf den Montag (26.1.26) sorgte mit Schneehöhen von bis zu 25 Zentimetern innerhalb kurzer Zeit für Probleme im Straßenverkehr. Die Bergwacht Göppingen wurde als Spezialist für medizinischen Transport unter widrigen Bedingungen und in unwegsamem Gelände bei Glätte und Schnee gleich mehrmals zur Unterstützung des Rettungsdienstes benötigt, schreibt die Bergwacht in einer Mitteilung.
Einsatz der Bergwacht im Wohngebiet
Die erste Alarmierung sei am späten Sonntagabend um 22.30 Uhr erfolgt. Eine 60-Jährige habe in Uhingen einen internistischen Notfall erlitten, schreibt die Göppinger Bergwacht. Da der Rettungswagen aufgrund der Straßenverhältnisse nur bis auf mehrere hundert Meter an die Wohnadresse fahren konnte, transportierte die Bergwacht die Patientin in der Gebirgstrage die rutschige Straße hinab zum Rettungswagen. Da die Straßen nicht geräumt worden waren und entsprechend schwer zu befahren waren, begleitete die Bergwacht den Rettungswagen bis in die nahe gelegene Klinik, um bei einem eventuellen Liegenbleiben dem Rettungswagen mit ihrer Seilwinde direkt technische Hilfe leisten zu können.

Das Schneechaos im Kreis sorgte dafür, dass die Bergwacht in ungewohnter Umgebung im Einsatz war.
Bergwacht GöppingenDie nächste Alarmierung erfolgte gegen 6 Uhr ebenfalls nach Uhingen. Auch hier erlitt eine ältere Patientin einen internistischen Notfall, und die Bergwacht konnte nach einer kurzen Nacht wieder den Transport zum Rettungswagen, der wie bereits beim ersten Einsatz die Patientin nicht erreichen konnte, übernehmen.
Da die Straßenverhältnisse am Montagmorgen keine baldige Besserung erwarten ließen und die Verkehrslage sich im Berufsverkehr zuspitzte, war die Anfahrt zum Bergwachtdepot für die Einsatzkräfte schwierig und dauerte länger als sonst. Deshalb erhielt die Bergwacht von der Integrierten Leitstelle Göppingen den Auftrag, ein Fahrzeug besetzt zu halten, um im Notfall helfen zu können. Nach einigen weiteren Alarmierungen, die jedoch ohne Einsatz der Bergwacht vom Rettungsdienst bewältigt werden konnten, konnte die Wachbesetzung am Montagmittag beendet werden.
