Sattelzug gestoppt: Gefährliche Fahrt auf der A8

Ein LKW-Fahrer bemerkte bei einem vorausfahrenden Sattelzug Probleme am Rad und verständigte die Polizei. (Foto Symbolbild)
Klaus-Dietmar Gabbert/dpaEin aufmerksamer Laster-Fahrer war am Montag gegen 14.45 Uhr auf der A8 in Richtung München unterwegs. Dabei fiel ihm zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Hohenstadt, bei Kilometer 155, ein vorausfahrender Sattelzug mit ausländischer Zulassung auf. Das hintere Rad an der Mercedes Zugmaschine hatte so eine starke Unwucht, dass der Zeuge von einem unmittelbar bevorstehenden Radverlust ausging. Deshalb verständigte der Kraftfahrer über Notruf die Polizei.
Eine Polizeistreife des Verkehrsdienstes Mühlhausen bezog Stellung und leitete den Sattelzug am Parkplatz Scharenstetten von der Autobahn. Dort nahmen die Spezialisten das Gefährt genauer unter die Lupe. Die Ermittler stellten fest, dass die Radschrauben am linken Rad der Antriebsachse locker waren.
Durch die noch rechtzeitige Kontrolle konnte somit ein Lösen vom Lkw und ein möglicher Unfall verhindert werden. Da der 24-jährige Fahrer des Lkw kein geeignetes Werkzeug zum Anziehen der Radschrauben hatte, musste ein Werkstattmitarbeiter der Spedition von der nächstgelegenen Niederlassung kommen. Erst nachdem der Verantwortliche mit dem passenden Werkzeug sämtliche Radschrauben nachgezogen hatte, durfte das Gespann weiterfahren.
