Radrundfahrt „Tour de Kreisle“: Viel Schweiß für die Hospizarbeit

Freuen sich über ein eindrucksvolles Spendenergebnis: Initiator Klaus Riegert (Mitte), Vereins-Geschäftsführer Georg Kolb und Hospizleiterin Marta Alfia.
Constantin Fetzer- Benefizradtour „Tour de Kreisle“ sammelte 52.192 Euro für die Hospizarbeit im Landkreis.
- Über 50 Ehrenamtliche fuhren fünf Tage lang rund 10.000 Kilometer – ohne Jagd nach Bestzeiten.
- Spenden kamen von Firmen und Kommunen, Teilnehmende gaben zusätzlich rund 3100 Euro privat.
- Die Route führte zu vielen Unterstützern, Stopps boten Gespräche über die Arbeit der Hospize.
- Nächstes Jahr folgt die 25. Tour de Kreisle – in Geislingen entsteht eine zweite Einrichtung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fünf Tage lang waren sie wieder auf den Straßen des Landkreises Göppingen unterwegs – nicht auf der Jagd nach Bestzeiten, sondern für einen guten Zweck: Bei der inzwischen 24. Auflage der „Tour de Kreisle“ traten mehr als 50 ehrenamtliche Radfahrerinnen und Radfahrer jeden Tag in die Pedale, um Spenden für die Hospizarbeit im Landkreis zu sammeln.
Und das hat sich gelohnt: 52.192 Euro haben sie bei Firmen und Kommunen erhalten, sind zusammengerechnet rund 10.000 Kilometer gefahren und haben selbst rund 3100 Euro aus eigener Tasche in die Spendenkasse geworfen – ein Teil noch spontan, nachdem der „große“ Scheck für den Verein bereits ausgestellt war. Jeder Euro zählt.
„Das ist ein sehr schönes Ergebnis“, freut sich Klaus Riegert sichtlich. Er hat die Tour de Kreisle initiiert und ist zugleich der Vorsitzende des Vereins „Hospiz im Landkreis Göppingen“. Der Verein steht hinter dem stationären Hospiz in Göppingen und baut aktuell jenes in Geislingen. Georg Kolb, stellvertretender Vorsitzender und ehrenamtlicher Geschäftsführer des Vereins, zeigte sich von der Solidarität der Firmen beeindruckt und ist dankbar, dass die Spenden auch in diesem Jahr so zahlreich geflossen sind.
Zahlreiche Tourstopps im Landkreis
Die Benefizfahrt führte die Teilnehmer quer durch den Kreis und machte Halt bei zahlreichen Unterstützern. Überall wurde die Gruppe herzlich empfangen und konnte Spendenschecks entgegennehmen.
Fotografische Impressionen von der Tour de Kreisle
Gleichzeitig boten die Stopps Gelegenheit, über die wichtige Arbeit der Hospize ins Gespräch zu kommen. Für die Radfahrerinnen und Radfahrer war die Tour eine noch schweißtreibendere Angelegenheit als in den vergangenen Jahren. Mit jedem Kilometer stiegen auch die Temperaturen – da waren die Stopps als kleine Pause und eine Erfrischung sehr willkommen. „Wir haben etwa zwölf bis 14 Stationen am Tag gemacht“, berichtet Klaus Riegert.
Viele der Mitfahrenden waren jeden Tag dabei – aber nicht alle. „Wir haben einige, die sind schon seit Jahren dabei, aber manche sind in einem Alter, da ist das nicht mehr so einfach möglich“, erklärt Klaus Riegert, der sich über jeden freut, der die Tour mit voller Überzeugung und Herzblut begleitet. Auch ehemals aktive Mitstreiter, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dabei sein können, kommen noch zum einen oder anderen Stopp dazu – eine Verbundenheit, die über Jahre hält.
Für die gute Sache
Die Hospizarbeit begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Sie schafft einen Ort, an dem Lebensqualität, Selbstbestimmung und menschliche Nähe im Mittelpunkt stehen. Die Wertschätzung für die Arbeit ist groß, die im Hospiz in Faurndau seit Jahren für viel Beachtung sorgt – unter anderem durch Aktivitäten wie die Tour de Kreisle.
In Geislingen soll diese Arbeit künftig ebenfalls möglich sein. Mit der zweiten stationären Hospizeinrichtung dort erhält der Landkreis künftig ein deutlich erweitertes Versorgungsangebot. Im nächsten Jahr startet die 25. Tour de Kreisle – die Vorbereitungen laufen ab sofort.























