Pfingstmarkt in Wäschenbeuren: Gemeinde rechnet mit Besucheransturm

Blick zurück auf den Pfingstmarkt im vergangenen Jahr: Auch diesmal könnte es wieder voll werden im Dorf.
Giacinto Carlucci- Pfingstmarkt in Wäschenbeuren: 160 Stände, am Pfingstmontag steht das Dorf Kopf.
- Rund 5000 Besucher erwartet: Antik- und Trödelmarkt südlich der Bundesstraße, traditioneller Markt im Norden.
- Parkplätze knapp: Sonderparkplätze bei gutem Wetter, Fahrrad und Bus empfohlen.
- Markt seit 1491, seit 1996 auch Antik- und Trödelmarkt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Immer am Pfingstmontag ist Wäschenbeuren förmlich im Ausnahmezustand. Bei gutem Wetter lockt der traditionsreiche Pfingstmarkt dann bis zu 5000 Besucher ins Dorf - ein Höhepunkt im Jahreskalender der Gemeinde. Eigentlich sind es zwei gleichzeitig stattfindende Märkte: Der Antik- und Trödelmarkt im Ortsteil südlich der Bundesstraße und der traditionelle Markt auf der anderen Dorfseite. Im Bereich der Seestraße und Oberdorfstraße schlagen Sammlerherzen auf dem Antik- und Trödelmarkt höher. Händler aus ganz Deutschland und darüber hinaus bieten Altes und Gebrauchtes an.
Insgesamt werden es wieder 160 Stände in den Straßen sein, heißt es vom Rathaus. Auch die Wäschenbeurer Vereinswelt engagiert sich: Musikverein, Liederkranz, Albverein, Turn- und Sportverein sowie die Landfrauen werden mit von der Partie sein.
Parkplätze sind angesichts der erwarteten Besuchermenge sehr knapp. Die Gemeindeverwaltung weist auf Parkflächen beim Sportplatz, beim Friedhof oder im Gewerbegebiet hin. Bei trockener Witterung stehen Sonderparkplätze zur Verfügung, die im Ort entsprechend ausgeschildert sind. „Sollten Sie mit dem Auto anreisen, so achten Sie bitte auf die Parkverbotsbeschilderung, die für einen geordneten Verkehrsfluss erforderlich ist“, so die Botschaft der Organisatoren.
Für die Anreise am Markttag wird aber allgemein eine Fahrt über den Stauferlandradweg mit dem Fahrrad empfohlen. Denn dort biete der ADFC kostenlose Abstellmöglichkeiten an. Günstig ist die Anreise mit dem Bus.
Lange Tradition
Der Pfingstmarkt in Wäschenbeuren kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1491 wurde der Gemeinde das Marktrecht verliehen. Mit der Inbetriebnahme der Bahnlinie Göppingen – Schwäbisch Gmünd, heute der Stauferlandradweg, erfuhr der Markt im Jahr 1912 einen deutlichen Aufschwung und eine räumliche Ausweitung. Neben dem Viehhandel wurden insbesondere Waren der örtlichen Händler zum Verkauf angeboten. Nach dem zweiten Weltkrieg lebte die Tradition des Pfingstmarktes wieder und entwickelte sich auch mit der Bewirtung durch Vereine zu einem Jahrmarkt beziehungsweise Krämermarkt. Mit dem seit 1996 zusätzlich stattfindenden Antik- und Trödelmarkt hat der Markt die bis heute gegebene Ausrichtung erhalten.
