NWZ-Aktion „Gute Taten“: Versorgung in prekären Situationen

Wenn bestimmte Sanitätsdienste, Einsätze oder Schadenslagen über einen längeren Zeitraum andauern, muss neben der medizinischen Versorgung auch die Verpflegung der zu betreuenden Patienten sowie der Einsatzkräfte sichergestellt sein.
MHD- Malteser fordern bessere Ausstattung für Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.
- Ziel: Verpflegung und Prävention bei längeren Einsätzen sowie Schulung der Bevölkerung.
- Ideen: Katastrophenschutztage an Schulen, Infos auf Tüten und Veranstaltungen statt Broschüren.
- Dringender Bedarf: Neue Feldküche, Kochmodule, Schutzausstattung und Feldkoch-Ausbildung.
- Projekt wird von der NWZ-Aktion „Gute Taten“ unterstützt – Spenden werden erhofft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Pandemien, Unglücksfälle, Naturereignisse, politische Lage, es gibt viele Situationen, in denen der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz auf Hilfsorganisationen wie den Malteser Hilfsdienst angewiesen ist. Wenn die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst nicht ausreichen, kommen ehrenamtliche Kräfte zum Einsatz. Der Malteser Hilfsdienst erachtet jedoch auch die Prävention und die Anregung zur Selbsthilfe und Selbständigkeit als einen wichtigen Baustein. „Wir müssen beispielsweise den Menschen immer wieder begreiflich machen, dass sie ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse immer wieder auffrischen sollten“, erklärt Edmund Baur, Kreisbeauftragter und Bezirksgeschäftsführer der Malteser. „Das würde auch zu weniger Fehleinsätzen führen.“
Versorgung in Notfallsituationen
Auch wollen die Malteser mehr Informationsveranstaltungen zum Thema Katastrophenschutz, Notfallvorsorge und richtigem Handeln in Notfallsituationen anbieten und organisationsübergreifend Kindergarten- und Grundschulkinder an die Belange des Katastrophenschutzes heranführen und sensibilisieren. Aufklären ohne Ängste zu schüren sei das Ziel. Ideen wie einen Katastrophenschutztag an Schulen, gibt es schon. Oder man könnte Bäcker- und Apothekentüten mit der Information bedrucken, welche Vorräte jeder für den Notfall im Haus haben sollte. „Broschüren kommen bei der Bevölkerung oft nicht an“, meint Baur. Man müsse interessante Veranstaltungen anbieten und neue Wege ausprobieren die Bevölkerung zu erreichen und zu sensibilisieren. Neue Wege die ohne finanzielle Mittel nicht gebaut werden können.
Geld benötigen die Malteser auch für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Versorgungseinheit „Feldküche“. Sie wird bei katastrophen- und zivilschutzgemäßen Einsätzen für die Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte benötigt. „Unsere Feldküche ist uralt und nicht nur finanziell abgeschrieben“, erklärt Baur. Die Versorgung der Einsatzkräfte erfolge häufig über Caterer, Fertigprodukte oder Servicelieferungen, was für einen hohen Anteil an Verpackungsmaterial und Einweggeschirr sorge. Auf der Wunschliste der Malteser stehen ein Kochmodul mit Brenner und Trafo, Boxen für Lebensmittel und Geschirr, eine Erstausstattung mit Geschirr und Besteck, eine persönliche Schutzausstattung für acht Personen und die Kursgebühren für die Ausbildung weiterer Feldköche. Die Malteser hoffen, dass der Spendentopf der Guten Taten sich gut füllt.
NWZ-Aktion „Gute Taten“
Dieses Projekt ist eines von zahlreichen regionalen Initiativen, die von der NWZ-Aktion „Gute Taten“ unterstützt werden. Eine Übersicht finden Sie auf www.gutetaten-nwz.de.
