Zwei Mountainbiker sind auf dem Albtraufweg unterwegs. Der Weg ist breit und eben. Keine Gefahr weit und breit. Eine kleine Unachtsamkeit, da rutscht einem der Biker das Vorderrad weg. Sein Kumpel muss zusehen, wie er über eine steile Waldwiese auf einen Felsabbruch zuschießt und die zehn Meter hohe senkrechte Felswand hinunterstürzt. Er schlägt sofort Alarm, um seinem schwer verletzten Freund Hilfe zukommen zu lassen.

Steigende Einsatzzahlen

Getreu dem Motto „Bei jedem Wetter, in jedem Gelände, zu jeder Zeit“ ist die Bergwacht die einzige Rettungsorganisation im Rettungsdienst, die sich auf Menschenrettung abseits von Straßen und in unwegsamem Gelände spezialisiert hat. Aufgrund des veränderten Freizeitverhaltens und dem immer stärker anwachsenden Outdoor-Trend haben sich zahlreiche Einsatzgebiete entwickelt und die Bergwacht sieht sich mit immer weiter steigenden Einsatzzahlen konfrontiert. Sie kommt Wanderern, Kletterern, Gleitschirmfliegern, Mountainbikern, aber auch Waldarbeitern zur Hilfe. „Die eingangs geschilderte Situation forderte eine Rettung mit hohem Aufwand“, erinnert sich Dominik Abele. Da der Biker schwer verletzt war, mussten Notarzt und Rettungsdienst an die Unglücksstelle gebracht werden, um ihn mit Sauerstoff und Schmerzmitteln zu versorgen und transportfähig zu machen. „Es war ein weites, schwieriges Stück Weg mit dem Verletzten zu bewältigen, bis die Wiese mit dem wartenden Hubschrauber erreicht wurde.“ Abele macht deutlich, dass die ehrenamtlich organisierte DRK Bergwacht Göppingen auf moderne Spezialausrüstungen angewiesen ist, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Zu dieser Ausrüstung gehört auch ein Bergrettungsfahrzeug. Das vorhandene ist nach nunmehr 20 Jahren am Ende seiner Lebenszeit angekommen und entspricht zudem auch nicht mehr den Anforderungen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Fahrzeug, das auf häufige Reparaturen und Werkstattaufenthalte zurückblickt, irgendwann im Ernstfall nicht mehr einsatzfähig ist.
Es wird also dringend ein neues, geländetaugliches Bergrettungsfahrzeug benötigt und die Bergwachtgruppe hat da auch schon ein geeignetes im Auge. Ein Kofferaufbau im Heckbereich bietet die optimale Unterbringung der Ausrüstung, seitliche  Regale und ein Heckauszug ermöglichen schnellen Zugriff und optimale Raumnutzung. Zudem ist ein liegender Patiententransport mit Überwachungsmöglichkeit durch den Notarzt gegeben.
Das Fahrzeug kostet 143 000 Euro. Auch nach dem Abzug der Landesförderung und des Zuschusses des DRK Göppingen bleibt ein erheblicher Eigenanteil für die DRK Bergwacht Göppingen übrig. Die Aktion „Gute Taten“ möchte die Anschaffung unterstützen.

Info Dieses Projekt ist eines von mehreren regionalen Initiativen, die von der NWZ-Aktion „Gute Taten“ unterstützt werden. Eine Übersicht finden Sie auf www.gutetaten-nwz.de.

NWZ-Aktion „Gute Taten“: Spenden auch Sie!

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