NWZ-Aktion „Gute Taten“: Ein Konzert erster Güte

Das Blasorchester des Musikvereins Süßen unter Leitung des Dirigenten Matthias Zippel begeistert in der Kulturhalle auf hohem Niveau.
Tamas Geng- Der Musikverein Süßen begeistert mit einem Weihnachtskonzert in der Kulturhalle auf hohem Niveau.
- Höhepunkte: Trompeten-Duo, Saxophon-Solo und Werke wie „Promise of Peace“ und „Terra Pacem“.
- Stuckateurmeister Jonas Geiger fertigt live ein Sgraffito-Bild, das für 400 Euro versteigert wird.
- Der Gesamterlös von 1000 Euro fließt an die „Guten Taten“ der NWZ.
- Das Frühjahrskonzert des Orchesters ist für den 28. März 2026 in der Kulturhalle geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Großer Beifall brandet auf, als das Blasorchester des Musikvereins Süßen für sein Weihnachtskonzert in die Kulturhalle einläuft. Auch der Dirigent Matthias Zippel, der mit seinen Interpretationen von bekannten weihnachtlichen Melodien ein musikalisches Kunstwerk für die Konzertbesucher geschaffen hat, wird beim Betreten der Bühne lautstark vom Publikum begrüßt. Es ist bereits ein Vorgeschmack auf die hohe professionelle Qualität, mit der das Blasorchesters am Samstagabend aufspielen wird.
Alle Emotionen präsent
Unter dem Titel „Und Friede sei auf Erden“ und teils in Big-Band-Manier wurden die Originalkompositionen für Blasorchester, wie etwa „Promise of Peace“ von Siegmund Andraschek, „In Nomine“ von Otto M. Schwarz oder „Terra Pacem“ (zu deutsch: „Frieden auf Erden“) von Mario Bürki, vom Orchester interpretiert. Mal melancholisch, mal leichtfüßig und tänzelnd, mal monumental, dann wieder tiefgründig und andächtig wurde das Publikum daran erinnert, wie nah Krieg und Frieden beieinanderliegen können. Höhepunkte waren unter anderem ein dreisätziges Trompeten-Duo-Solo der Nachwuchs-Musiker Julius und Augustin und ein Alt-Saxophon-Solo bei Terra Pacem. Alles in allem ein Konzert erster Güte, das Vorfreude auf das angekündigte Frühjahrskonzert des Blasorchesters am 28. März 2026 in der Kulturhalle aufkommen lässt.

Der Stuckateurmeister Jonas Geng vor seinem just fertiggestellten Sgraffito-Bild.
Tamas GengMusik trifft Kunst
Ein weiteres Highlight des Abends war ein Bild des Göppinger Stuckateurmeisters Jonas Geiger, der live und parallel zu einem der Musikstücke und passend zum Leitgedanken des Abends eine Friedenstaube in der „Sgraffito“-Technik freilegte. Rund 25 Kilogramm wog das Stück aus Edelkratzputz, als es im Anschluss zugunsten der „Guten Taten“ der NWZ noch vor Ort versteigert wurde. Für 400 Euro ging das Werk laut Moderatoren an „die Dame in Schwarz“ aus Geislingen. Die übrige Spendensumme wurde vom Veranstalter auf 600 Euro aufgestockt, womit insgesamt 1000 Euro an die Guten Taten fließen.
Kontrastreiche Gestaltung
Sgraffito ist eine traditionelle Gestaltungstechnik, bei der mehrere farbige Putz- oder Tonschichten übereinander aufgetragen werden. Während die oberste Schicht noch feucht ist, wird sie gezielt abgekratzt oder eingeritzt, sodass die darunterliegende Farbe sichtbar wird. So entstehen kontrastreiche Ornamente, Muster und figürliche Darstellungen.