Neue Landesregierung B-W: Drei Göppinger bekommen einflussreiche Posten

Die Göppinger Vertreter in der Landesregierung (v.l.): Elmar Steinbacher, Nicole Razavi, Sarah Schweizer.
SWP- Drei Göppinger erhalten Posten in der neuen grün-schwarzen Landesregierung in Stuttgart.
- Nicole Razavi wechselt ins Verkehrsministerium und folgt auf Winne Herrmann.
- Sarah Schweizer wird parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Heimat.
- Elmar Steinbacher wird beamteter Staatssekretär für die Koordination unionsgeführter Länder.
- Der Koalitionsvertrag steht – 13 Staatssekretäre plus ein Amtschef sind vorgesehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung steht, auch die Posten sind verteilt. Von den angekündigten Sparbemühungen ist jedoch nichts zu sehen: 13 Staatssekretäre plus ein Amtschef, der ebenfalls diesen Titel tragen darf, stehen künftig auf der Gehaltsliste, nach 13 Staatssekretären der bisherigen grün-schwarzen Regierung. Neu dabei ist jetzt die Göppinger CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer: Die bisherige jagdpolitische Sprecherin ihrer Fraktion wird parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Heimat unter Ministerin Marion Gentges (CDU), die seither Justizministerin war. Das wurde am Samstag beim CDU-Parteitag in Korntal-Münchingen bekannt.
Dürnauer wird beamteter Staatssekretär
Elmar Steinbacher, gebürtiger Göppinger und wohnhaft in Dürnau, bislang Amtsleiter im Justizministerium, ist künftig als beamteter Staatssekretär mit der Koordination der unionsgeführten Länder betraut. Der Jurist ist CDU-Mitglied, aber kein Abgeordneter.
Als sicher galt bereits, dass Bauministerin Nicole Razavi (CDU) aus Salach künftig das Verkehrsministerium leiten wird. Sie folgt damit auf Winne Herrmann (Grüne), der 15 Jahre lang Verkehrsminister war. Razavi kehrt somit zu ihren politischen Wurzeln zurück, schon zu Zeiten der Regierung Mappus (CDU) galt Razavi als vehemente Verfechterin des Milliardenprojekts Stuttgart 21 und war bis zu ihrem Einzug ins Ministerium verkehrspolitische Sprecherin ihrer Fraktion.
Als Gerücht erwies sich hingegen die Vermutung, dass der neue Göppinger Landrat Markus Möller Staatssekretär im Innenministerium wird. Auch in anderem Zusammenhang, etwa als Amtsleiter eines Ministeriums, fiel sein Name auf dem Parteitag nicht.
Die meisten Namen der künftigen Grünen-Minister sind ebenfalls bereits bekannt, die letzten Namen will der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir am Montag, 11.5.2026, bekanntgeben. Soweit bekannt, sind unter diesen Personen keine Politiker mit Bezug zum Kreis Göppingen.

