SWP+SWP+Nach Ende eines Kunstprojekts
: Bunte Stühle für den guten Zweck

Nach dem Projekt „Göppingen sitzt bunt“ können die bemalten Stühle nun gekauft werden – zugunsten der NWZ-Aktion „Gute Taten“.
Von
Constantin Fetzer
Göppingen
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Gute Taten: Bunte Stühle werden ins Schaufenster gestellt zum Verkauf

Zugunsten der Aktion „Gute Taten“ der NWZ: Bunte Stühle werden zum Verkauf  ins Schaufenster gestellt.

Giacinto Carlucci
  • Nach „Göppingen sitzt bunt“ werden bemalte Stühle zugunsten „Gute Taten“ verkauft.
  • Preis pro Stuhl beträgt 25 Euro, Abholung nach Terminvereinbarung.
  • Verkauf im Schaufenster der ehemaligen Eisenhandlung „Weber“ in der Grabenstraße.
  • 40 Stühle wurden im Sommer von Paten vor Läden platziert – Sitzgelegenheiten waren rar.
  • Die Aktion könnte pausieren, da weder Stühle noch ein Ort zum Malen verfügbar sind.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

„Göppingen sitzt bunt“ – und das ganz wörtlich. Unter diesem Motto haben im Sommer viele kreativ bemalte Stühle vor Geschäften die Möglichkeit geboten, eine kurze Pause zu machen und sich hinzusetzen. Außerhalb der Kernstadt seien Sitzgelegenheiten Mangelware und so haben Frauke Schütte und ihre Mitstreiter eine gute Gelegenheit und eine Idee gehabt. „Wir hatten die Möglichkeit, 40 Stühle zu bekommen, die wir dann in einem Projekt verschönert haben“, berichtet sie. Jeder Stuhl hatte einen Paten. Oft waren es Ladeninhaber, die den Stuhl morgens vor die Türe gestellt und am Abend wieder hineingebracht haben. Aber auch andere, die die Idee toll fanden und dem Stuhl quasi ein Zuhause gegeben haben. Die bunten Stühle sollten nun über den Winter zentral eingelagert werden, doch es fand sich kein Platz, sodass Frauke Schütte auf die Idee kam, diese für die NWZ-Aktion „Guten Taten“ zu verkaufen. 25 Euro pro Stuhl sollen es sein.

Kunstwerke stehen in einer Eisenhandlung zum Verkauf

„Die Stühle stehen ab sofort im Schaufenster der ehemaligen Eisenhandlung ,Weber‘ in der Grabenstraße in Göppingen“, erklärt Frauke Schütte. Hat man seinen Lieblingsstuhl gefunden – oder auch mehrere – kann man diesen nach Terminvereinbarung abholen. Infos dazu stehen im Schaufenster.

Frauke Schütte hatte ihre Idee im Rahmen eines Quartiersgespräches im Bürgerhaus innerhalb der Landesstrategie „Quartier 2030“ einbringen können und in Mandy und Danny Mitschke vom Sozialprojekt „Hoffnungsland“ schnell Mitstreiter gefunden. In einer sanierungsbedürftigen Wohnung seien die praktischen Kunstwerke entstanden, blickt Frauke Schütte zurück. Ob die Aktion wiederholt wird, bleibt offen – es gebe aktuell weder Stühle noch eine passende Location zum Malen. Ein Farbtupfer für die Stadt war sie auf jeden Fall – und für so manchen praktisch zum Verschnaufen.