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: Diskussion um Badherberge in Jebenhausen

Die Badherberge und das Badhaus in Jebenhausen sollen saniert werden. Im Gemeinderat wurde das Thema diskutiert.
Von
Margit Haas
Göppingen
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Fast wäre dem OB Alex Maier der Kragen geplatzt! „Warum beraten wir in drei Gremien vor?“, fragte er die am Donnerstagabend besonders diskussionsfreudigen Göppinger Stadträte im großen Sitzungssaal des Rathauses. Das Naturkundemuseum in der Alten Badherberge Jebenhausens erregte einmal mehr die Gemüter — im positiven wie im negativen Sinne. Maier erinnerte: „Wir haben vor einem Jahr den Grundsatzbeschluss getroffen, die Badherberge und das Badhaus zu sanieren. Das können wir ja wohl schlecht um die Sammlung herumtun“, hielt er Till Herwig (FDP/FW) entgegen, der infrage gestellt hatte, ob sich die Stadt ein modernes Naturkundemuseum in Jebenhausen leisten könne. Und: „Wir beschließen heute nur, dass ein Konzept erarbeitet werden soll“, so der OB. „Wir haben immer solide Finanzen im Auge“, hatte Herwig betont und nicht nur die Investitions–, sondern auch die jährlichen Folgekosten angeführt. „Es geht um die Geschichte unserer Stadt“, widersprach Christoph Weber (Grüne). „Und die muss uns etwas wert sein.“ „Es handelt sich um das älteste profane Gebäude der Stadt. Wir können uns als Stadt Göppingen einen Finanzierungsvorbehalt nicht leisten“, bekräftigte auch Felix Gerber (CDU). Dietrich Burchard (Grüne) verwies auf den Förderverein des Naturkundlichen Museums Göppingen.