Mordversuch in Göppingen: Prozess nach Schuss auf Imbisschef: Drei Männer vor Gericht

Am Landgericht Ulm beginnt der Prozess gegen drei Männer, die versucht haben sollen, den Besitzer eine Döner-Imbiss zu töten.
Sina Schuldt/dpa- Prozess in Ulm: Drei junge Männer wegen versuchten Mordes an Imbisschef vor Gericht.
- Tatvorwurf: Ende Januar fiel ein Schuss im Göppinger Dönerladen, das Opfer blieb unverletzt.
- Die Angeklagten sind 22, 20 und 19 Jahre alt – sie sollen gemeinsam gehandelt haben.
- Fahrt aus München, Ablage am Imbiss und Flucht nach dem Schuss – so die Anklage.
- Zwölf Verhandlungstage sind angesetzt, ein Urteil könnte Mitte Dezember fallen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rund neun Monate nach einem mutmaßlichen Mordversuch auf einen Döner-Imbissbesitzer in Göppingen beginnt der Prozess gegen drei junge Männer. Die Staatsanwaltschaft wirft den 22-, 20- und 19-Jährigen vor, Ende Januar gemeinsam versucht zu haben, den Inhaber des Imbisses zu erschießen. Der 19-Jährige soll in dem Geschäft einen Schuss auf den Mann abgegeben haben. Das Projektil verfehlte ihn. Den Angeklagten wird unter anderem versuchter Mord in Mittäterschaft vorgeworfen, wie das Landgericht mitteilte.
Die drei Männer sollen mit einer weiteren Person von München in den Raum Göppingen gefahren sein. Der 22-Jährige soll den 19-Jährigen in die Nähe des Imbisses gebracht haben. Nach dem Schuss sollen die Angeklagten geflohen sein. Für den Prozess gegen die drei jungen Männer sind zwölf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte Mitte Dezember fallen.
Mutmaßlicher Auftragsmörder
Auch ein mutmaßlicher Auftragsmörder soll es auf den Imbissbesitzer abgesehen haben. Ein 38-Jähriger soll sich im Februar bereit erklärt haben, den Mann bei einem sogenannten Drive-by-Shooting aus einem fahrenden Auto heraus zu töten. Er soll dafür mit einem vollautomatischen Sturmgewehr, einer halbautomatischen Schusswaffe und insgesamt 53 Patronen unterwegs gewesen sein.
Der mutmaßliche Auftragsmörder wurde auf dem Weg nach Göppingen jedoch gestoppt. Sein Fahrer soll versucht haben, einer Kontrolle zu entkommen, und sei auf der Autobahn 6 gegen eine Leitplanke gefahren, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Der 38-Jährige wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wurde unter anderem wegen des Verdachts der Verabredung zum Mord Anklage erhoben. Er hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
