Landtagswahl im Kreis Göppingen
: Nur noch kleinere Korrekturen

Der Kreiswahlausschuss hat das endgültige Ergebnis der Landtagswahl für die Wahlkreise Göppingen und Geislingen festgestellt. Die Überprüfung hatte nur geringe Änderungen ergeben.
Von
Helge Thiele
Kreis Göppingen
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Bei der Landtagswahl gab es diesmal in den Wahlkreisen Göppingen und Geislingen etwas mehr ungültige Stimmen als bei der Wahl vor fünf Jahren.

Giacinto Carlucci
  • Kreiswahlausschuss stellte endgültiges Ergebnis für Göppingen und Geislingen fest.
  • Nur kleinere Korrekturen: 16 Fälle in WK 10, 9 Fälle in WK 11, kein Einfluss auf Ausgang.
  • Wahlbeteiligung: Göppingen 66,7 %, Geislingen 70,5 %, landesweit 69,6 %.
  • Mehr ungültige Stimmen als 2021; Zweitstimmenanteil je 0,4 %, 2021 noch keine Zweitstimme.
  • Höchste Beteiligung: Adelberg 83,4 %/Drackenstein 81,5 %; niedrigste: Geislingen 59,0 %.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

9 Uhr an diesem Montag (16.03.2026) im Göppinger Landratsamt: Der Kreiswahlausschuss kommt zu seiner öffentlichen Sitzung zusammen und stellt das endgültige Ergebnis der Landtagswahl vom 8. März für die beiden Wahlkreise Göppingen und Geislingen fest. In 16 Fällen im Wahlkreis 10 (Göppingen) und in neun Fällen im Wahlkreis 11 (Geislingen) änderte der Ausschuss Entscheidungen der Wahlvorstände in den Gemeinden ab. Dadurch ergaben sich im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis allerdings ausschließlich geringfügige Änderungen – ohne Auswirkungen auf den Ausgang der Wahl. Ein Beispiel: In Adelberg mussten zwei Briefwahlumschläge zurückgewiesen werden, weil der betreffende Wähler oder die Wählerin nicht nur den Stimmzettel für die Landtagswahl, sondern auch jenen für die gleichzeitig in der Schurwaldgemeinde stattfindende Bürgermeisterwahl in das Kuvert gesteckt hatte.

In den 157 Wahlbezirken des Wahlkreises Göppingen, davon 47 Briefwahlbezirke, machten 63.111 Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch. In den 128 Wahlbezirken des Wahlkreises Geislingen, davon 44 Briefwahlbezirke, waren es 63.047 Personen. Auf den abgegebenen Stimmzetteln wurden 741 beziehungsweise 667 Erststimmen und 445 beziehungsweise 373 Zweitstimmen ungültig gewertet.

Wahlbeteiligung höher als vor fünf Jahren

Die Wahlbeteiligung lag im Wahlkreis Göppingen bei 66,7 Prozent (2021: 60,4 Prozent)  und im Wahlkreis Geislingen bei 70,5 Prozent (2021: 63,6 Prozent). Landesweit betrug die Wahlbeteiligung 69,6 Prozent. Mit der höchsten Wahlbeteiligung im Wahlkreis Göppingen kann die Gemeinde Adelberg mit 83,4 Prozent glänzen. Darauf folgt Börtlingen mit 78,8 und schließlich Wäschenbeuren mit 77,8 Prozent. Prozentual am wenigsten Wählerinnen und Wähler gab es im Wahlkreis Göppingen in den Städten Eislingen (60,9 Prozent) und Göppingen (62,3 Prozent). Im Wahlkreis Geislingen wies die Gemeinde Drackenstein (81,5 Prozent) die höchste und die Stadt Geislingen (59,0 Prozent) die niedrigste Wahlbeteiligung auf.

Mehr ungültige Stimmen als 2021

Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 gab es bei dieser Wahl mehr ungültige Stimmen. Im Wahlkreis Göppingen lag der Anteil der ungültigen Erststimmen bei 1,1 Prozent (2021: 0,6 Prozent), im Wahlkreis Geislingen bei 1,0 Prozent (2021: 0,8 Prozent). Bei den Zweitstimmen betrug der Anteil der ungültigen Stimmen jeweils 0,4 Prozent. Bei der Wahl vor fünf Jahren konnte noch keine  Zweitstimme abgegeben werden.

Rund 2000 Wahlhelferinnen und -helfer zählten am Abend des 8. März ab 18 Uhr die Stimmzettel aus. Hohenstadt meldete um 19.10 Uhr als erste Gemeinde das erste Gesamtergebnis an die Geschäftsstelle der Kreiswahlleitung im Göppinger Landratsamt. Um 22.43 Uhr konnte das vorläufige Ergebnis der Wahlkreise Göppingen und Geislingen an die Landeswahlleitung nach Stuttgart übermittelt werden.