Landgericht Ulm
: Messer-Attacke auf Psychiater

Ein psychisch Kranker soll im November 2024 versucht haben, auf einen Göppinger Psychiater einzustechen. Die Haupverhandlung in dem Sicherungsverfahren beginnt am  27. Januar.
Von
Joa Schmid
Göppingen
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Landgericht Ulm

Landgericht Ulm

Stefan Puchner/dpa
  • Messer-Attacke auf Psychiater in Göppingen im November 2024 – Täter soll psychisch krank sein.
  • Hauptverhandlung beginnt am 27. Januar 2026 vor dem Landgericht Ulm.
  • Staatsanwaltschaft sieht versuchten Totschlag und fordert Unterbringung in psychiatrischer Klinik.
  • Nächster Verhandlungstermin ist für den 3. Februar 2026 um 9 Uhr angesetzt.
  • Täter soll unter schizoaffektiver Psychose gehandelt haben und gilt als gefährlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm verhandelt ab Dienstag,  27. Januar 2026, um 9 Uhr gegen einen psychisch kranken 39-Jährigen. Den Vorsitz in dem Sicherungsverfahren hat Richter Wolfgang Tresenreiter. Das teilt das Ulmer Landgericht in einer Pressemitteilung mit.

Mitte November 2024 soll der  Mann versucht haben, in einer Psychiatrischen Praxis in Göppingen mit einem Messer auf einen Psychiater einzustechen. Dem Psychiater soll es gelungen sein, das Handgelenk des Beschuldigten zu packen und dessen Arm festzuhalten. Der Beschuldigte soll daraufhin schließlich die Praxis verlassen haben.

Staatsanwalt fordert Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik

Die Staatsanwaltschaft geht laut der Pressemitteilung davon aus, dass der Beschuldigte zum Tatzeitpunkt unter einer schizoaffektiven Psychose gelitten habe und im Zustand der Schuldunfähigkeit oder verminderten Schuldfähigkeit gehandelt habe. Er habe in diesem Zustand den Tatbestand des versuchten Totschlags verwirklicht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass von dem Beschuldigten aufgrund seiner Erkrankung weitere erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten seien, weshalb er für die Allgemeinheit gefährlich und in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen sei.

Derzeit ist folgender weiterer Verhandlungstermin vorgesehen: Dienstag, 3. Februar 2026, 9 Uhr.