Kreissparkasse Göppingen
: Ermittlungen wegen Cum-Cum-Deals schreiten laut Staatsanwalt voran

Seit Jahren wird gegen das Göppinger Geldinstitut wegen der umstrittenen Finanztransaktionen ermittelt. Im Visier stehen zwei Beschuldigte, Namen sind jedoch weiterhin nicht bekannt.
Von
Dirk Hülser
Kreis Göppingen
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„Die Kreissparkasse hat in der Corona-Zeit bei der Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen einen Sprint hingelegt“, sagen Dr. Hariolf Teufel (links) und Klaus Meissner.

Ende 2024 ist  Hariolf Teufel (links) als Chef der Kreissparkasse in den Ruhestand gegangen, bereits 2022 machte er Cum-Cum-Deals im Kreistag publik. Rechts sein Nachfolger Klaus Meissner. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt seit mindestens 2022 wegen der Cum-Cum-Geschäfte gegen zwei Beschuldigte, Namen sind jedoch nicht bekannt.

Giacinto Carlucci
  • Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen Cum-Cum-Geschäften der KSK Göppingen weiter.
  • Im Fokus stehen zwei Beschuldigte – Namen sind laut Behörde nicht bekannt.
  • Die Geschäfte stammen aus den Jahren 2008 bis 2014, das Verfahren zieht sich.
  • Ein neuer Sachstand fehlt, das Steuergeheimnis begrenzt Auskünfte.
  • Im Kreistag nannte Hariolf Teufel 15,5 Mio. Euro Nachzahlung und 6,1 Mio. Euro Zinsen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt weiter gegen die Kreissparkasse Göppingen wegen umstrittener Cum-Cum-Geschäfte aus den Jahren 2008 bis 2014. Das Verfahren zieht sich nun schon über Jahre hin, laut Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer richten sich die Ermittlungen gegen zwei Beschuldigte. Doch auch knapp vier Jahre, nachdem die umstrittenen Finanztransaktionen bekannt wurden, ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen, teilt der Pressesprecher der Kölner Behörde auf Anfrage mit: „Die langwierigen Ermittlungen schreiten zwar voran. Einen neuen Sachstand kann ich Ihnen jedoch leider auch mit Blick auf das zu wahrende Steuergeheimnis nicht mitteilen."

Vor Jahren einmal im Kreistag berichtet

Bei den Cum-Cum-Geschäften ging es um Steuerersparnisse in zweistelliger Millionenhöhe, das hatte der damalige KSK-Vorstand Hariolf Teufel im Oktober 2022 im Kreistag umrissen, das einzige Mal, dass öffentlich über Summen in dem Gremium gesprochen wurde: 15,5 Millionen Euro Steuern habe die Sparkasse bereits nachgezahlt, 2,1 Millionen Euro Steuerrücklagen gebildet. Hinzu kämen 6,1 Millionen Euro Zinsen. Teufel konstatierte: „Die Gesamtaufwendungen der letzten Jahre betragen insgesamt 61,2 Millionen Euro.“