Kontrolle A8 Gruibingen
: Erhebliche Mängel am Lkw, Spedition verschuldet: Polizei zieht Laster auf Autobahn aus dem Verkehr

Sattelzug und Auflieger müssen repariert und obendrein 19.000 Euro bezahlt werden, bis ein Lkw-Fahrer nach einer Kontrolle auf der A8 wieder weiterfahren kann.
Von
SWP
Gruibingen
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Polizei und Zoll haben einen Lkw kontrolliert, der auf der A8 bei Gruibingen unterwegs war. Es gab eine Reihe an Beanstandungen, die Weiterfahrt wurde verboten. (Symbolbild)

Marcin Bielecki/dpa

Mehrere tausend Euro musste ein 51-Jähriger am Dienstag nach einer Kontrolle auf der A8 bei Gruibingen bezahlen.

Polizei stoppt Lkw auf A8 bei Gruibingen: Fahrer hielt Ruhezeiten nicht ein

Gegen 10.30 Uhr entdeckte die Polizeistreife den Sattelzug auf der Autobahn in Richtung München. Der 51-jährige Fahrer benutzte sein Mobiltelefon. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer erheblich gegen seine Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatte. Hierfür musste er sofort eine Strafe von 2.000 Euro bezahlen.

Bei der weiteren Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine Verkehrsunsicherheit des Gespanns. Ein Sachverständiger stellte an der Zugmaschine erheblich Mängel an der Bremsanlage und Beleuchtung fest. Auch der Auflieger war in einem verkehrsunsicheren Zustand. Nicht funktionierende Bremsen und der Umstand, dass der Auflieger nicht zugelassen war, führten dazu, dass der Sattelzug direkt aus dem Verkehr gezogen wurde. Für diese Verstöße musste der Fahrer eine weitere Sicherheitsleistung von 3.000 Euro hinterlegen.

Spedition hat Schulden bei Bundesamt

Obendrein stellten Beamte des Zolls fest, dass die Spedition des Sattelzuges noch Schulden in Höhe von etwa 16.000 Euro beim Bundesamt für Güterverkehr hat. Der 51-Jährige darf seine Fahrt nun erst fortsetzen, wenn sein Sattelzug und Auflieger repariert sind und die 19.000 Euro bezahlt sind.