Klinik am Eichert Göppingen: Corona und Grippe: Was sich jetzt bei der Maskenpflicht ändert

Seit November gilt die Maskenpflicht. ⇥
dpaSeit einigen Monaten gilt auf den Stationen der Klinik am Eichert wegen gestiegener Coronazahlen wieder eine Maskenpflicht — doch die wird nun aufgehoben. Weil auch die Grippe (Influenza) kein großes Problem darstellt, müssen Besucher von Donnerstag dieser Woche an keine Masken mehr tragen.
Hohe Krankenstände
Die Alb–Fils–Kliniken — im vergangenen Jahr waren es noch zwei Krankenhäuser, als die Geislinger Helfenstein–Klinik teilweise noch in Betrieb war — hatten sich Anfang November 2023 für ein frühzeitiges Reagieren auf einen Anstieg von Infektionserkrankungen der Atemwege entschieden und die Maskenpflicht in den Stationsbereichen wieder eingeführt. Daran erinnert die kreiseigene Gesellschaft in einer Pressemitteilung. „So konnte der reguläre Betrieb in den vergangenen Wochen aufrechterhalten und die in Wellen auftretenden hohen Krankenstände in der Belegschaft — betroffen waren primär die ärztlichen und pflegerischen Dienste der Normalstationen, der Intensivstationen sowie der Funktionsbereiche — abgefedert werden.“
Veränderte Lage
Doch inzwischen hat sich die Lage verändert: „Aufgrund der aktuell stabil niedrigeren Anzahl der an Influenza oder Covid–19 erkrankten Patienten, auf dem für die Jahreszeit üblichen Niveau, kann die Maskenpflicht für Mitarbeitende, Patienten und Besucher ab 1. Februar 2024 wieder aufgehoben werden. Zuletzt wurden nur noch wenige Corona–Patienten betreut“, schreiben die Alb–Fils–Kliniken.
Freiwillig kann Maske getragen werden
Als Vorsichtsmaßnahme und zum präventiven Schutz bliebe es aber Mitarbeitern, Patienten und Besuchern selbst überlassen, freiwillig und zum Schutz für sich selbst und andere eine Maske zu tragen. Die Klinikleitung und die Mitarbeiter der Klinik am Eichert hoffen nun, dass eine erneute Einführung der Maskenpflicht in dieser Wintersaison nicht noch einmal erforderlich sein wird: „Doch das Infektionsgeschehen wird dahingehend in stetigem Prozess weiter beobachtet.“
