Jahresübung im Kreis Göppingen
: Bergwacht und DRK trainieren den Ernstfall

Am Beutelfels in der Nähe von Böhmenkirch haben die Bergwacht Göppingen und das DRK ihre Jahresübung abgehalten. An dem Naturdenkmal hoch über Weißenstein wurden zwei Szenarien bewältigt.
Von
GZ
KReis Göppingen
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Am heutigen Vormittag fand die gemeinsame Jahresuebung der Bergwacht Goeppingen und des Deutsches Rotes Kreuz statt. Zwischen 9:30 Uhr und 12:30 Uhr wurden dabei zwei realitaetsnahe Einsatzszenarien trainiert. Ziel war es, die Zusammenarbeit beider Organisationen weiter zu staerken und Ablaeufe im schwierigen Gelaende praxisnah zu optimieren.<br />
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Im ersten Szenario wurde ein abgestuerzter Bergsteiger mit schweren Verletzungen simuliert. Der Verunfallte musste zunaechst medizinisch erstversorgt werden, bevor ein sicherer Abtransport aus dem Hangbereich erfolgen konnte.<br />
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Das zweite Szenario stellte die Einsatzkraefte vor eine technische Rettung aus dem Fels. Hier hatte sich ein Bergsteiger beim Klettern verletzt und einen offenen Armbruch erlitten. Nach der Rettung aus dem Fels wurde der Patient vor Ort durch das DRK medizinisch versorgt.<br />
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An der Uebung nahmen insgesamt 15 Kraefte der Bergwacht Goeppingen teil, darunter auch zwei Mitglieder der Bergwacht-Jugend. Das Deutsches Rotes Kreuz war mit fuenf Kraeften vertreten – vier Auszubildenden sowie einem Praxisanleiter der Rettungswache Suessen.<br />
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Die Uebung verlief sehr erfolgreich. Besonders die enge und professionelle Zusammenarbeit zwischen Bergwacht und Rettungsdienst zeigte erneut, wie wichtig eingespielte Strukturen im Ernstfall sind. Gerade fuer die Auszubildenden des DRK sind solche Lagen von hoher Bedeutung, da sie bei Einsaetzen im unwegsamen Gelaende regelmaessig eingebunden sind. Wenn Patienten durch den Rettungsdienst allein nicht geborgen werden koennen, wird die Bergwacht zur technischen Unterstuetzung alarmiert.

Kräfte der Bergwacht Göppingen versorgen bei der Jahresübung mit dem DRK einen Kletterer mit simulierten Verletzungen am Beutelfels.

SDMG
  • Bergwacht Göppingen und DRK übten am Beutelfels nahe Böhmenkirch den Ernstfall.
  • Die Jahresübung fand am Sonntag (27. April) von 9.30 bis 12.30 Uhr statt.
  • Szenario 1: Abtransport eines schwer verletzten Kletterers – Hangtransport unter Seilsicherung.
  • Szenario 2: Technische Rettung aus der Felswand, DRK versorgte offenen Armbruch vor Ort.
  • Beteiligt waren 15 Kräfte der Bergwacht Göppingen und fünf Kräfte des DRK.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ziel der Jahresübung, die am Sonntag (27. April) zwischen 9.30 und 12.30 Uhr stattfand, war es, die Zusammenarbeit zwischen Bergwacht und DRK weiter zu stärken, berichtet die Süddeutsche Mediengesellschaft (SDMG). Wie ein Pressesprecher der Bergwacht bestätigt, wurden dabei zwei Einsatzszenarien simuliert. Im ersten Szenario ging es um einen abgestürzten Kletterer mit mehreren schweren Verletzungen. Der Verunfallte musste zunächst medizinisch erstversorgt werden, bevor ein sicherer und schonender Abtransport aus dem Hangbereich erfolgen konnte. Hierfür wurde er durch schweres Gelände mehrere hundert Meter in der Gebirgstrage unter Seilsicherung hangabwärts transportiert. Das zweite Szenario war eine technische Rettung direkt aus dem Fels. Hier hatte sich ein Kletterer in der Felswand verletzt und einen offenen Armbruch erlitten. Nach der Rettung aus dem Fels wurde der Patient vor Ort durch das DRK medizinisch versorgt.

An der Übung nahmen insgesamt 15 Kräfte der Bergwacht Göpppingen teil. Das DRK war mit fünf Kräften vertreten – vier Auszubildenden zur Notfallsanitäterin sowie einem Praxisanleiter der Rettungswache Geislingen.