Auf B10 bei Reichenbach
: Raser liefern sich illegales Rennen neben Zivilpolizei

Am Sonntag entdeckt eine Zivilstreife der Polizei ein illegales Autorennen auf der B10 in Richtung Göppingen. Die Beamten stoppen die Raser, bevor Schlimmeres passieren kann.
Von
SWP
Ebersbach an der Fils
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Mit überhöhter Geschwindigkeit rasten drei junge Männer in der Nacht zum Mittwoch in einem Sportcoupé durch Bodelshausen. Auch bei Sickingen wurden die Raser gesichtet.

Die Polizei hat ein illegales Autorennen auf der B10 gestoppt (Symbolbild).

Symbolfoto
  • Polizei stoppt illegales Autorennen auf der B10 bei Reichenbach/Fils am 12. Oktober 2025.
  • Roter BMW und silberner Honda fielen durch riskante Fahrmanöver bei über 100 km/h auf.
  • Fahrer (27, 28) verursachten gefährliche Situationen; Führerscheine wurden beschlagnahmt.
  • Zeugen des Vorfalls werden um Hinweise gebeten: Polizei Tübingen oder Uhingen kontaktieren.
  • Autorennen im Verkehr gefährden Leben – Polizei geht konsequent gegen Raser vor.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Polizei hat am vergangenen Sonntag (12. Oktober 2025) auf der B10 in Höhe Reichenbach/Fils ein illegales Autorennen gestoppt und die Fahrer, die in Fahrtrichtung Ebersbach unterwegs fahren, aus dem Verkehr gezogen.

Wie die Polizei am Montag mitteilt, war eine Polizeistreife des Verkehrsdienstes Tübingen in einem Zivilfahrzeug gegen 16.30 Uhr auf der B10 unterwegs. Dabei fiel den Beamten ein roter 3er-BMW Cabrio und ein silberner Honda Civic auf der B10 Höhe Reichenbach auf. Die Autos waren in Richtung Göppingen unterwegs, ebenso wie die Polizei, die auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Bereits im Rückspiegel konnten die Ermittler auffällige Fahrmanöver der beiden Fahrzeuge erkennen: Die Autos schlossen wohl auch mit sehr hoher Geschwindigkeit auf und rasten auf der mehrspurigen B10 links am zivilen Polizeifahrzeug vorbei. Wie die Polizei weiter berichtet, hatten die beiden Autos beim Passieren des Polizeifahrzeuges einen Abstand von lediglich einer Fahrzeuglänge zueinander – und das bei einer Geschwindigkeit von deutlich über 100 km/h. Aus dem Auspuff des Honda schlugen zum Teil Flammen.

Polizei stoppt die halsbrecherische Fahrt

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der B10 war es den Polizisten möglich, die beiden rasenden Autos zu verfolgen, die weiterhin gefährliche Verkehrssituationen mit ihrem Verhalten verursachten: Unter anderem wechselten das BMW Cabrio und der Honda unvermittelt vom linken auf den rechten Fahrstreifen und kurz danach wieder zurück. Auch dabei wurden bei rasanter Fahrt die Fahrzeugabstände zu anderen Verkehrsteilnehmern und auch untereinander deutlich unterschritten – ein sehr gefährliches Manöver.

Noch bevor es zu einem Unfall kommen konnte, gelang es den Polizisten unter Verwendung von Blaulicht und Martinshorn die gefährliche und halsbrecherische Fahrt der beiden Raser zu beenden. Die Männer im Alter von 27 und 28 Jahren konnten noch auf der B10 angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Aufgrund einer Teilnahme an dem verbotenen Kraftfahrzeugrennen beschlagnahmten die Polizisten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft die Führerscheine.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise

Der Verkehrsdienst aus Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Für diese Ermittlungen bittet die Polizei um weitere Hinweise von Zeugen. Sie fragt:

  • Wer hat das Rennen der Autos am Sonntag auf der B10 beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
  • Wer wurde durch die Autos behindert oder gefährdet?

Hinweise bitte an die Polizei aus Tübingen unter Tel. (07071) 972-8503 oder das Polizeirevier Uhingen unter Tel. (07161) 9381-0.

Autorennen - ein gefährliches Vergnügen, das Menschenleben kosten kann

Autorennen im öffentlichen Verkehr sind verboten, weil sie sehr gefährlich sind. Jeder Verkehrsteilnehmer muss sich darauf verlassen können, dass sich die anderen an die Regeln halten. Wer sich vorsätzlich über diese Regeln hinwegsetzt, spielt mit Leben und Gesundheit anderer Menschen. Deshalb geht die Polizei konsequent gegen Raser vor – damit alle sicher ankommen.