Hitze im Kreis Göppingen: Waldbrandgefahr auf Stufe 4

Schilder wie dieses weisen auf die erhöhte Brandgefahr hin. Auch in Göppingen ist die Warnstufe erhöht worden. Entsprechend bitten Feuerwehr und Forstamt darum, nicht im Wald oder auf Grünflächen zu grillen oder sonstige Dinge zu tun, die zu einem Feuer führen könnten.
Stefan Sauer/dpa- Waldbrandgefahr in Göppingen auf Stufe 4, Wälder und Böden stark ausgetrocknet.
- Grillen, offenes Feuer und Rauchen im Wald oder in Waldnähe verboten.
- Müllentsorgung im Wald sowie Parken auf trockenen Grasflächen untersagt.
- Feuerwehr mahnt zu Vorsicht, aktuelle Warnstufen beachten.
- Waldbrände oder Rauchentwicklung sofort unter 112 melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Hitze der vergangenen Tage hat sich nicht nur auf Mensch und Tier ausgewirkt, sondern auch auf die Wälder und Grünflächen in der Stadt. Wie die Feuerwehr mitteilt, ist die Waldbrandgefahr in Göppingen aktuell Stufe 4 (von insgesamt 5) – was einer hohen Gefahr entspricht. Das bedeutet, dass Wälder und Böden ausgetrocknet sind und die Gefahr von Waldbränden erhöht ist. Es ist daher laut Feuerwehr wichtig, besondere Vorsicht walten zu lassen und bestimmte Verhaltensregeln zu beachten.
Die wichtigste Maßnahme: Das Grillen ist aufgrund der aktuellen Witterung und der daraus resultierenden Waldbrandgefahr seit dem 20. Juni im und am Wald sowie auf öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen verboten. Dazu wurden konkrete Maßnahmen ergriffen.
Das ist zu beachten
- Grillen/Grillgeräte und offenes Feuer im Wald und in Waldnähe sind verboten. (gemäß § 41 Abs.1 LWaldG)
- Rauchen im Wald ist ebenfalls untersagt. Dies gilt wegen der glühenden Kohle auch für das Konsumieren von Shishas. In diesem Zusammenhang wird zudem auf das gemäß § 41 Abs.3 LWaldG bestehende Rauchverbot hingewiesen
- Müll sollte nicht im Wald entsorgt, sondern wieder mitgenommen werden.
- Parken auf trockenen Grasflächen ist zu vermeiden, da die Gefahr von Hitzestau unterhalb des Fahrzeugs besteht.
- Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge müssen stets freigehalten werden.
Es ist laut Feuerwehr ratsam, sich vor einem Waldaufenthalt über die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe zu informieren und die entsprechenden Verhaltensregeln zu beachten.
Zusätzliche weist die Feuerwehr darauf hin, dass die Waldbrandgefahrenstufen je nach Region und Tageszeit variieren können. Entsprechend sei es wichtig, den Anweisungen der Forstbehörden Folge zu leisten. Im Falle eines Waldbrandes sollte sofort die Feuerwehr unter der Nummer 112 alarmiert werden, auch wenn es sich nur um eine Rauchentwicklung handelt.
Für alle Fragen rund um den Wald steht das Forstamt als Ansprechpartner zur Verfügung und ist telefonisch unter der (07161) 202-2402 oder (0160) 5319951 erreichbar; alternativ auch per E-Mail an s.konzmann@lkgp.de.
