Hitze im Kreis Göppingen
: Gefahr von Waldbränden steigt

Durch die tagelange Hitze und wenig Regen steigt die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden im Kreis. Das Forstamt bittet um Vorsicht, erste Kommunen sperren ihre Grillplätze.
Von
Birgit Rexer
Kreis Göppingen
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Waldbrand: ARCHIV - 22.05.2025, Bayern, Erlangen: "Waldbrand" steht auf dem Schild an einem Absperrzaun im Tenneloher Forst bei Erlangen. (zu dpa: «Waldbrandgefahr: In Mittelfranken starten Beobachtungsflüge») Foto: Daniel Karmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Durch die heißen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit steigt im Kreis Göppingen die Waldbrandgefahr. (Symbolfoto)

Daniel Karmann/dpa
  • Anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen im Kreis Göppingen die Waldbrandgefahr.
  • Das Forstamt rechnet im Laufe der Woche mit Waldbrandstufe 4 von 5.
  • Rauchverbot gilt von März bis Oktober im Wald – Feuer nur an offiziellen Grillstellen.
  • Erste Kommunen sperren Grillplätze, mitgebrachte Grillgeräte sind nicht erlaubt.
  • Feuerwehr bittet um frühe Meldungen über 112 und freie Forstwege – keine Autos auf trockene Wiesen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Seit Tagen brütet die Hitze über dem Landkreis Göppingen. Die Kombination aus Temperatur von zeitweise über 30 Grad und wenig Regen sorgt für eine steigende Gefahr von Waldbränden. „Im Laufe der Woche ist mit Waldbrandstufe 4 von 5 zu rechnen“, schreibt das Göppinger Forstamt. Die Stufen reichen von 1 mit einer „sehr geringen Gefahr“ bis zur Stufe 5 mit einer „sehr hohen Gefahr“. Aus diesem Anlass ruft das Landratsamt Göppingen zu besonderer Vorsicht auf. Bereits grundsätzlich gelte laut Forstamt von März bis Oktober im Wald ein Rauchverbot. Feuer sei nur an offiziellen Grillstellen erlaubt, wobei manche Kommunen wie Gammelhausen ihre Grillstellen wegen der Brandgefahr bereits geschlossen hätten. „Je nach örtlicher Einschätzung können öffentliche Grillstellen durch die Waldbesitzer und Kommunen gesperrt werden“, schreibt auch das Forstamt. Auch mitgebrachte Grillgeräte dürfen nicht verwendet werden.

Grillstellen werden geschlossen

Valentin Käfer vom Amt für Feuerwehrwesen und Bevölkerungsschutz sieht die Feuerwehren im Landkreis als gut vorbereitet an: „Unsere Einsatzkräfte sind auf Wald- und Vegetationsbrände vorbereitet. Entscheidend für ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr ist jedoch, dass Brände frühzeitig erkannt und gemeldet werden. Sollten Sie einen Brand entdecken, wählen Sie umgehend die 112 und geben Sie den Mitarbeitenden der Leitstelle eine möglichst genaue Ortsbeschreibung. Bewahren Sie Ruhe, bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.“ Es sei wichtig, dass Forstwege jederzeit frei zugänglich seien und eine Durchfahrt nicht durch parkende Fahrzeuge behindert werde. Gleichzeitig sollten Autofahrer darauf achten, keine Fahrzeuge auf trockenen Wiesen abzustellen. Bereits heiße Fahrzeugteile können bei starker Trockenheit Gras leicht entzünden.